Regionalsport

Westligist Seekirchen ist Salzburgs Vorzugsschüler

Seit Freitag ist die vorerst letzte Saison der Fußball-Westliga Geschichte. Zum Abschluss gibt es von den "Salzburger Nachrichten" noch Noten für die sieben Salzburger Regionalligisten.

Die Seekirchner hatten nach 30 Runden allen Grund zum Jubeln.  SN/krugfoto/Krug Daniel jun.
Die Seekirchner hatten nach 30 Runden allen Grund zum Jubeln.

Seekirchen sicherte sich am vergangenen Freitag durch einen 4:0-Erfolg gegen Wörgl noch das ÖFB-Cup-Ticket und krönte damit eine sensationelle Saison. Positiv bilanzieren können am Saisonende auch Anif, St. Johann und Grünau. Hinter den eigenen Erwartungen zurück blieben dagegen Grödig, Saalfelden und Bischofshofen.

Anif (3. Platz/61 Punkte):Nach zwei Meistertiteln in Serie musste sich Anif dieses Mal mit Platz drei zufriedengeben. Die Flachgauer sind zwar erneut Salzburgs beste Amateurmannschaft, vom Meister-Hattrick war man aber weit entfernt. In seiner letzten Saison als Anif-Trainer konnte sich Thomas Hofer aber trotzdem über einen Titel freuen: Kapitän Rene Zia und Co. holten den Landescup. Note: 2
Seekirchen (5./51): Salzburgs Vorzugsschüler spielte eine sensationelle Saison. Trainer Alexander Schriebl formte aus einem Team ohne Stars eine bärenstarke Einheit, die jedem Gegner in der Liga Probleme bereitet hat. Belohnt wurden Peter Pöllhuber und Co. mit der besten Westliga-Saison der Vereinsgeschichte und einem Ticket für den ÖFB-Cup. Note: 1

St. Johann (6./50): Nur ein Punkt fehlte St. Johann nach 30 Runden auf den Salzburger Rivalen Seekirchen und die Teilnahme am ÖFB-Cup. Die Pongauer können mit der Saison 2018/19 trotzdem hochzufrieden sein. Man blieb nicht nur klar vor dem Erzrivalen Bischofshofen, sondern zeigte, dass man auch ohne die Starstürmer Marco Grüll (wechselte im Winter nach Ried) und Benjamin Ajibade (verletzte sich im Winter) fleißig punkten kann. Note: 2
Grödig (10./38):
Dass beim Ex-Bundesligisten kleinere Brötchen gebacken werden, war schon im vergangenen Sommer klar. Viele Spieler verließen den Verein, eine durchwachsene Saison war die Folge. Unter Miroslav Bojceski, der im Winter übernahm, steigerte sich Grödig, mehr als Platz zehn schaute am Ende aber trotzdem nicht heraus. Note: 3

Grünau (12./30):
Grünau ging mit einer extrem jungen Mannschaft in die Saison 2018/19. Das machte sich in der Hinrunde auch bemerkbar. Die Elf von Trainer Franz Aigner holte nur magere zehn Punkte, im zweiten Durchgang machten die jungen Walser aber einen großen Leistungssprung. Mit einer starken Rückrunde kletterten Kapitän Thomas Pertl und Co. noch auf Platz zwölf und zeigten, dass sie mit jedem Regionalligisten mithalten können. Note: 3
Saalfelden (14./25):Die Pinzgauer kamen erst im Saisonfinish unter Interimstrainer Christian Ziege auf Touren. Mit dem deutschen Startrainer an der Seitenlinie holte Saalfelden zehn Punkte aus den letzten sieben Spielen und verbesserten sich vom letzten zumindest noch auf den 14. Platz. Note: 4

Bischofshofen (16./19):
Mit großen Erwartungen ist Aufsteiger Bischofshofen in die Saison gestartet. Vor allem in der Rückrunde war man aber alles andere als ligatauglich. Im Jahr 2019 holten die Pongauer nur vier Punkte und kassierten zuletzt elf Pleiten in Serie. Der Abstieg blieb BSK-Macher Patrick Reiter und seinem Team nur wegen der Ligareform erspart. Der Kader muss im Sommer unbedingt qualitativ verstärkt werden, ansonsten wird man in der Regionalliga Salzburg keine Chance haben. Note: 5

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