Regionalsport

Wiesberger und Schwab lieferten einander ein packendes Finale

Österreichs Nummer eins sicherte sich knapp den Titel bei den offenen Golf-Meisterschaften in Zell am See.

Fast im Gleichschritt: Matthias Schwab (l.) und Bernd Wiesberger.  SN/GEPA pictures
Fast im Gleichschritt: Matthias Schwab (l.) und Bernd Wiesberger.

Am Ende wurden die beiden heimischen Top-Golfer ihrer Favoritenrolle souverän gerecht: Bernd Wiesberger gewann Sonntag in Zell am See die Offenen österreichischen Golf-Staatsmeisterschaften - um genau einen einzigen Schlag (260) vor Matthias Schwab (261), der wie Wiesberger auf der European Tour spielt.

Die Entscheidung hätte sich nicht spannender gestalten können. Mit zwei starken Auftaktrunden brachte sich Schwab in die Top-Position - doch Samstag fehlte dem Schladminger die Konstanz. Das nutzte Wiesberger, um mit einer fantastischen Runde von zehn unter Par (elf Birdies und nur auf der 13 ein Bogey) vorbeizuziehen. "Heute habe ich richtig gutes Golf gespielt, aber das muss man bei dem starken Feld hier auch", meinte Wiesberger nach einem regnerischen Samstag. Auch sein Konkurrent Matthias Schwab lobte vor allem die heimischen Amateure: "Die spielen teilweise richtig stark, da habe ich schon gestaunt."

Am Sonntag ging Schwab mit zwei Schlägen Rückstand auf Wiesberger in die Finalrunde, in der auf Loch eins scheinbar die Vorentscheidung fallen sollte: Schwab unterlief ein Bogey, Wiesberger startet mit einem Birdie, damit waren die beiden schon durch vier Schläge getrennt. Doch es kam noch ganz anders: Auf den nächsten acht Löchern machte Schwab sieben Birdies und übernahmen wieder die Spitze, ehe Wiesberger im Finish mit zwei Eagles (zwei unter Par) doch noch an ihm vorbeiziehen und sich mit einem Schlag Vorsprung durchsetzen konnte.

Die angesprochenen Amateure lagen gleich dahinter, Max Lechner und Niklas Regner, der nach dem ersten Tag sogar geführt hatte, mussten mit je 267 Schlägen in das Stechen, das der Steirer Regner für sich entschieden hat.

Bei den Damen war das Turnier ein Solo für die in den USA lebende 20-jährige Emma Spitz. Sie hält bei einem Handicap von +5,2, spielt also jede Runde im Schnitt fünf Schläge unter Platzstandard. Sie verwaltete am Schlusstag ihre Führung und siegte mit vier Schlägen Vorsprung auf die Proetten Sarah Schober und Christine Wolf.

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