Tennis

Dominic Thiem bietet Serena Williams ein Mixed-Doppel an

Österreichs Tennisstar Dominic Thiem denkt scherzhaft über eine "Versöhnung" nach und plant bereits für Wimbledon, den Davis Cup und den Laver Cup.

Tennis-Star Dominic Thiem genießt nach seinem zweiten Grand-Slam-Finale einige Tage der Erholung in der Heimat, ehe es für ihn weiter in die Rasen-Saison geht. Nach der Rückkehr am Montag aus Paris bleibt dem 25-Jährigen ein wenig, um die Eindrücke u.a. mit dem Halbfinalsieg gegen den Serben Novak Djokovic und die erneute Finalniederlage gegen den Spanier Rafael Nadal nachwirken zu lassen.

Trotz des Verpassen seines ersten Major-Titels war am Dienstag - 50 Tage vor seinem nächsten sportlichen Auftritt auf rot-weiß-rotem Boden in Kitzbühel - bei einem Presstermin seines Sponsors Bank Austria zu vernehmen, dass er viel Positives aus Paris mitgenommen hat. "Es waren sehr schöne, ereignisreiche Wochen, eine unglaubliche Erfahrung", sagte er. "Dass ich mich da durchgesetzt habe und ins Finale gekommen bin, war sehr schön."

Ganz hoch wertet Thiem den "epischen" Erfolg über Djokovic bei sehr harten Bedingungen. "Das war wahrscheinlich mein größter Karriere-Erfolg bis jetzt - die Nummer eins geschlagen in meinem ersten Fünfsatzmatch in Paris." Bei Nadal aber habe man gesehen, was für ein Ausnahmesportler der sei. "So gut, wie er am Sonntag gespielt hat, hat er noch nie gespielt gegen mich."

Thiem hat in Paris viele Schlagzeilen geschrieben, abseits des Courts auch mit der abgebrochenen Pressekonferenz bzw. wegen Serena Williams. "Wahnsinn, was das für Wellen geschlagen hat", war der Weltranglisten-Vierte über die Auswirkungen von Social Media bis in die US-Talkshow "The View" überrascht. Und scherzhaft fügte er an: "Ich würde gerne als Wiedergutmachung Mixed in Wimbledon oder New York mit Serena spielen."

Solche Side-Steps vom Einzel wird sich Thiem bei Grand Slam nicht leisten, zu groß sind seine Ambitionen. Schon liegt der Fokus des Lichtenwörthers auf Wimbledon und sein Rasen-Vorbereitungsturnier nächste Woche in Halle. "Ich habe wieder gesehen, wie unglaublich es ist, bei einem Grand Slam so gut zu spielen." Dass er in Wimbledon weit kommt, hält Thiem für möglich: "Aber ich habe kein Mindestziel."

Zudem ließ Thiem wissen, dass er plant beim Davis Cup in Finnland im Februar dabei zu sein, um sich erstmals für das Finalturnier zu qualifizieren. Zudem scheint auch seine Teilnahme beim Laver Cup im September in Genf. Dort treffen die besten Europäer in einem Teambewerb auf den "Rest der Welt".

Quelle: SN-Mortsch, Apa

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