Tennis

Salzburg ist für die Daviscup-Party bestens gerüstet

Dominic Thiem hat fix für das Duell mit Chile zugesagt. Glücksbringer verteilt 80 Tonnen Sand in der Salzburg Arena.

Salzburgs Polit- und Tennis-Prominenz fiebert dem Daviscup entgegen (v.l.): Veranstalter Edwin Weindorfer, Landesrat Stefan Schnöll, Bürgermeister Harald Preuner, ÖTV-Präsident Werner Klausner, Vizebürgermeister Bernhard Auinger, STV-Präsident und Ex-Daviscup-Spieler Gerald Mild sowie ÖTV-Geschäftsführer Thomas Schweda. SN/stadt salzburg/jakob knoll
Salzburgs Polit- und Tennis-Prominenz fiebert dem Daviscup entgegen (v.l.): Veranstalter Edwin Weindorfer, Landesrat Stefan Schnöll, Bürgermeister Harald Preuner, ÖTV-Präsident Werner Klausner, Vizebürgermeister Bernhard Auinger, STV-Präsident und Ex-Daviscup-Spieler Gerald Mild sowie ÖTV-Geschäftsführer Thomas Schweda.

Die beste Neuigkeit zum Tennis-Daviscup-Match am 1. und 2. Februar in der Salzburg Arena war gestern, Dienstag, ÖTV-Präsident Werner Klausner vorbehalten. "Ich darf verkünden, dass Dominic Thiem sein Antreten bereits fix zugesagt hat. Wir werden also im Duell gegen Chile mit unserer stärksten Mannschaft antreten können", erklärte der Salzburger freudestrahlend im Schloss Mirabell. Mit Österreichs Nummer eins als Zugpferd sollten auch die Hoffnungen von Daviscup-Kapitän Stefan Koubek in Erfüllung gehen. Der wünscht sich für das Duell, "dass die Salzburg Arena voll ist, richtige Länderkampfstimmung herrscht und dass hier auch so eine sensationelle Tennisparty gefeiert wird wie zuletzt beim Triumph in Graz".

Ein sportlicher Selbstläufer dürfte das Match gegen Chile aber auch mit Thiem als Nummer eins nicht werden. "Mit ihm haben wir eine Superchance, aber wir werden den Gegner sicher nicht unterschätzen", versichert Koubek und erinnert daran, dass Österreichs Topspieler heuer gegen Chiles Nicolas Jarry im Viertelfinale des ATP-500-Turniers in Hamburg verloren hat.

Umso wichtiger ist es, in Salzburg den Heimvorteil voll auszunützen. Und dafür wird bereits im Vorfeld alles getan. "Wir haben unsere Spieler gefragt, welchen Belag und welche Bälle sie bevorzugen, und uns danach gerichtet", erklärt ÖTV-Geschäftsführer Thomas Schweda, warum in Salzburg auf Sand und mit Babolat-Bällen gespielt wird. Der Wunsch nach dem langsamen Belag hat allerdings seine Tücken. "So einen Sandplatz aufzubauen benötigt seine Zeit. Da müssen wir schon dreieinhalb Wochen vorher loslegen", erläutert Schweda. So wird bereits am 10. Jänner damit begonnen, die Salzburg Arena fit für den Daviscup zu machen. Immerhin müssen bis zu 80 Tonnen Sand in der Halle verteilt werden. "Spätestens nach zehn Tagen kann dann gespielt werden. Die Ersten, die den Sandplatz testen, werden Kaderspieler des Salzburger Tennisverbands sein", verrät Veranstalter Edwin Weindorfer.

Für den Aufbau des Platzes wurde jedenfalls ein echter Glücksbringer des heimischen Teams engagiert. Die Firma Tikale hat schon in St. Pölten und in Graz mit ihrem Sandbelag die Grundlage für Österreichs Siege gelegt und für die Qualität des Geläufs selbst von Australiens Tennisstar Lleyton Hewitt Lob erhalten. "Er hat gesagt, dass er noch nie auf einem so guten Sandplatz gespielt hat", sagt Schweda.

Wer das Tennisduell in der Salzburg Arena miterleben will, sollte sich früh um Karten bemühen. Bis 27. Dezember werden nur Zweitagestickets (ab 90 Euro) verkauft (www.oeticket.com). Ob es danach noch Restkarten gibt, ist fraglich.

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