Wintersport

Adduktorenprobleme stoppten Dopfer im Training

Der deutsche Skirennfahrer Fritz Dopfer hat wegen Problemen an den Adduktoren sein Gletschertraining abgebrochen und droht weitere Phasen der Vorbereitung auf die WM-Saison zu verpassen. Den 30-jährigen Technik-Spezialisten schmerzen tief gebeugte und im Riesentorlauf typische Bewegungen in der Leistengegend, wie ein Verbandssprecher am Montag erklärte.

Skirennfahrer Dopfer musste sein Gletschertraining abbrechen SN/APA/EXPA/JOHANN GRODER
Skirennfahrer Dopfer musste sein Gletschertraining abbrechen

Dopfer hatte mitgeteilt, sich wegen der Probleme konservativ und ohne Operation behandeln zu lassen. "Die Reha läuft bereits, wobei Geduld gefragt ist!", schrieb der gebürtige Innsbrucker auf Facebook.

Der Slalom-Vizeweltmeister von 2015 könne zwar weiterhin trainieren, etwa joggen oder Fahrrad fahren. Intensive Bewegungsmuster, die die Adduktoren betreffen, seien aber zu vermeiden, rieten ihm die Ärzte. Daher reiste er in der Vorwoche vorzeitig aus dem Trainingslager in Zermatt ab. Wie lange Dopfer ausfällt, ist ungewiss.

Die neue Weltcup-Saison beginnt für die Herren am 28. Oktober mit dem Riesentorlauf in Sölden. Die WM findet von 5. bis 17. Februar in Aare statt.

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