Wintersport

Auch die nordische WM wirft schon erste Schatten voraus

Im Rennen um die WM-Tickets konnten beim Heimweltcup in Hinzenbach vor allem die Skispringerinnen aus Salzburg punkten - Kramer als Vierte, Eder als Achte und Hölzl als 13.

Marita Kramer im Anflug auf Platz vier. SN/APA/BARBARA GINDL
Marita Kramer im Anflug auf Platz vier.

Der WM-Countdown läuft nicht nur für die alpinen, sondern auch für die nordischen Skisportler. Ehe es ab 23. Februar in Oberstdorf um Gold, Silber und Bronze geht, sind Skispringer und Kombinierer noch einmal im Weltcupeinsatz. Den Auftakt machten am Freitag die Damen in Hinzenbach.


Skispringen Damen. Beim Doppelsieg der Sloweninnen Nika Križnar und Ema Klinec belegte ÖSV-Athletin Marita Kramer nach zwei nicht ganz perfekten Sprüngen ("Ich wollte zu viel") Rang vier - und dennoch baute die 19-jährige Salzburgerin ihre Führung im Gesamtweltcup auf Verfolgerin Sara Takanashi erheblich aus. Denn die Japanerin wurde wegen eines zu großen Anzugs disqualifiziert. Daniela Iraschko-Stolz holte als nächstbeste ÖSV-Springern beim Heimweltcup den sechsten Platz, Lisa Eder wurde Achte und Chiara Hölzl 13. Samstag und Sonntag finden zwei weitere Einzelbewerbe auf der Normalschanze im Eferdinger Becken statt.

Skispringen Herren. Klingenthal in Deutschland, Zakopane in Polen und Râșnov in Rumänien lautet die Reiseroute für die ÖSV-Adler, ehe es ab 23. Februar bei der nordischen WM in Oberstdorf um Medaillen geht. Samstag und Sonntag (jeweils 14.30 Uhr) stehen in Klingenthal zwei Einzelbewerbe auf dem Programm. Das WM-Team ist beinahe komplett: Neben den beiden Stockerlspringern Stefan Kraft und Daniel Huber sind Michael Hayböck und Philipp Aschenwald gesetzt. Ein fünftes WM-Ticket wird noch vergeben, allerdings wohl nicht an Weltcup-Rekordsieger Gregor Schlierenzauer. Der formschwache Tiroler wurde für den Weltcup in Klingenthal nicht nominiert. Gute Karten hat hingegen der Bischofshofner Jan Hörl.

Nordische Kombination. Die Kombis bestreiten beim Weltcup in Klingenthal bereits ihre WM-Generalprobe, denn die daraufhin folgenden Wettkämpfe in Lillehammer wurden coronabedingt abgesagt. Der 28-jährige Salzburger Mario Seidl, der zuletzt beim "Nordic Triple" in Seefeld den Schlusstag wegen Knieproblemen vorsichtshalber ausgelassen hat, ist zurück im ÖSV-Team und will sich seiner WM-Form nähern. Zwei Einzelbewerbe (1 Sprung, 10 km Langlauf) stehen auf dem Programm.

Langlauf. Teresa Stadlober pausiert am Wochenende, hätte unmittelbar vor der WM noch einen Weltcup in Nové Město zu bestreiten. Über eine Teilnahme in Tschechien entscheidet sie kurzfristig. Ihre Highlights in Oberstdorf: Skiathlon am 27. Februar und 30 km klassisch am 6. März.

Biathlon. Die letzten Trainingskilometer vor der WM in Pokljuka ab Mittwoch nächster Woche absolvieren die ÖSV-Biathleten in Obertilliach. "Es läuft alles nach Plan und wir sind alle gesund und fit", sagt Julia Schwaiger aus Saalfelden.

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