Wintersport

Biathletin Hauser in Ruhpolding-Verfolgung Zehnte

Vizeweltmeisterin Lisa Hauser hat in der Weltcup-Verfolgung von Ruhpolding einen weiteren Top-Ten-Platz geschafft. Die Tirolerin verlor am Sonntag nach drei Strafrunden aber vier Positionen gegenüber ihrer Startposition aus dem Sprint und wurde Zehnte. Es gewann in beeindruckender Manier die Norwegerin Marte Olsbu Röiseland, die im vierten Rennen des Jahres zum dritten Mal triumphierte. Bei den Männer siegte erneut Quentin Fillon Maillet (FRA), Simon Eder kam auf Platz 14.

Hauser im Verfolgungsrennen in den Top Ten SN/APA/dpa/Sven Hoppe
Hauser im Verfolgungsrennen in den Top Ten

Hauser und Eder hatten sich als einzige ÖSV-Athleten für die Verfolgung der besten 60 qualifiziert. Der Rest des Teams, ausgenommen der freiwillig pausierende Felix Leitner, hat vor Olympia großen Aufholbedarf. Die letzte Station vor den Winterspielen in Peking ist kommendes Wochenende Antholz. Die im Gesamtweltcup nach ihrem sechsten Saisonerfolg - diesmal ohne Fehlschuss vor den schwedischen Schwestern Elvira und Hanna Öberg - deutlich führende Röiseland wird die Rennen in Südtirol auslassen. Massenstartweltmeisterin Hauser, in der Gesamtwertung nicht weit hinter Rang drei Fünfte, will im Gegensatz zu einigen anderen auch die letzten Bewerbe vor dem Saisonhöhepunkt bestreiten.

Mit ihrer Verfolgung in Bayern zeigte sich die Tirolerin zufrieden. "Wenn man von Rang sechs wegstartet, ist es immer schwer und man kämpft einfach von Beginn an mit den besten Athletinnen. Von dem her ist dieser zehnte Platz heute richtig cool", sagte die 28-Jährige, ärgerte sich aber auch über zu viele Schießfehler. Positiv bewertete Hauser ihre Laufform und das schnelle Material.

Im Männer-Rennen kam es aufgrund der engen Abstände nach dem Sprint zu einem ungewöhnlichen Stau beim ersten Schießen. Das erforderte Zeitberichtigungen für mehrere Athleten im Mittelfeld. Eder war davon nicht betroffen, denn er kämpfte von Platz zwölf gestartet nach drei makellosen Schusseinlagen lange um die Podestplätze mit. Zwei Strafrunden beim letzten Anschlag warfen den 38-Jährigen aber noch deutlich zurück. Fillon Maillet stürmte in Abwesenheit der norwegischen Stars auch mit zwei Schießfehlern zu seinem dritten Erfolg in Serie. Der Franzose gewann klar vor dem ehemaligen EPO-Dopingsünder Alexander Loginow aus Russland und dem Belarussen Anton Smolski.

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