Wintersport

Biathlon-Herren unverändert - Damen mit Rieder

Die österreichischen Biathlon-Herren gehen am Donnerstag unverändert in das Einzel-Rennen der Heim-WM. Die Mannschaftsführung nominierte am Dienstag die Vorjahresmedaillengewinner Dominik Landertinger und Simon Eder sowie Julian Eberhard und Daniel Mesotitsch für den 20-km-Bewerb.

Routinier Mesotitsch ist mit dabei.  SN/APA (Gindl)/BARBARA GINDL
Routinier Mesotitsch ist mit dabei.

Routinier Mesotitsch behielt seinen Startplatz trotz zweier 50. Plätze in Sprint und Verfolgung. "Die Vorergebnisse der vier waren klar die stärksten, es hat keine Diskussion gegeben", betonte ÖSV-Cheftrainer Reinhard Gösweiner. David Komatz, Lorenz Wäger und Sven Grossegger sind weiterhin nur Ersatz. Das dürfte auch in der Staffel am Samstag so bleiben.

"Bei einer WM ist natürlich eine Medaille das Ziel. Das ist sehr hoch gegriffen, aber das bleibt sicher das Ziel von mir und von unserer Mannschaft", gab Vorjahresbronzegewinner Eder als Devise für die zweite Woche aus. Der 33-jährige Salzburger kündigte außerdem an, dass er seine Karriere zumindest bis zur WM 2020 in Antholz fortsetzen will.

Im Damenteam ersetzt Christina Rieder im 15-km-Einzel am Mittwoch die zweimal deutlich außerhalb der besten 50 gelandete Katharina Innerhofer. Fabienne Hartweger darf dagegen auch nach schwacher Sprintleistung (83.) samt verpasster Verfolgungsqualifikation weitermachen. Für Hartweger spricht laut Gösweiner das höhere läuferische Potenzial. Julia Schwaiger muss damit weiter auf ihren ersten Einsatz warten. Die Staffelnominierung sei damit aber noch nicht vorweggenommen, so Gösweiner.

Lisa Theresa Hauser und Dunja Zdouc sind sowieso in allen Rennen unumstritten. Hauser zeigte sich optimistisch, dass sie ihre zuletzt nicht gezeigte Schießstärke im Einzel wieder ausspielen kann. "Ich habe mich gut erholt und heute ein flottes Training gemacht. Das Selbstvertrauen am Schießstand passt", sagte die Tirolerin, die sich vor dem erwarteten Warmwetterrennen für eine niedrige Startnummer entschieden hat.

Gösweiner hofft, dass sich Damen und Herren nach den Ruhetagen stärker präsentieren werden. "Jeder kann sich noch steigern. Die Platzierungen, die bisher erreicht worden sind, können wir sicher noch verbessern." Vor allem beim Schießen gebe es bei den meisten noch Luft nach oben. "Wir wissen, was wir können, das gilt es jetzt abzurufen."

Bis auf Eberhard und Landertinger absolvierten am Dienstag alle Einzelstarter ein Schießtraining im WM-Stadion. Eine Langlaufrunde drehten freilich auch Eberhard im heimatlichen Saalfelden und Vizeweltmeister Landertinger abseits des Trubels in der Umgebung von Hochfilzen.

Quelle: APA

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