Wintersport

Biathlon: Im WM-Zug sind noch Plätze zu vergeben

Vor den Titelkämpfen in Hochfilzen steigt die Spannung bei den Biathleten. Bei der EM kämpfen sechs Salzburger um ihre Chance.

Biathletin Katharina Innerhofer hat die WM in Hochfilzen im Visier.  SN/gepa/felix roittner
Biathletin Katharina Innerhofer hat die WM in Hochfilzen im Visier.

Getrennt marschieren, vereint zuschlagen: So lautet die Devise von Österreichs Biathleten in den letzten zwei Wochen bis zur Heim-Weltmeisterschaft in Hochfilzen. An diesen Schauplätzen geht es um die optimale Vorbereitung und die Qualifikation für die noch freien Plätze für das Großereignis von 9. bis 19. Februar:

Hochfilzen. Im WM-Ort selbst, der zugleich das Trainingszentrum der ÖSV-Biathleten ist, versammelt sich in dieser Woche ein Großteil der Sportler, ehe die Anlage vor den Titelkämpfen gesperrt wird. Cheftrainer Reinhard Gösweiner hat die Qual der Wahl: "Bei der WM werden wir sechs Damen und sechs Herren haben." Bei den Frauen ist hinter der Tiroler Top-Läuferin Lisa Hauser alles offen. Bei den Herren haben sich vier Fixstarter herauskristallisiert: Julian Eberhard, Simon Eder, Dominik Landertinger und Daniel Mesotitsch.

Duszniki-Zdrój. In dem polnischen Kurort steigt ab morgen, Mittwoch, die Europameisterschaft. Für die Salzburger Sven Grossegger, Fabian Hörl, Klaus Leitinger, Susanne Hoffmann, Katharina Innerhofer und Christina Rieder die Chance, mit starken Leistungen auf den WM-Zug aufzuspringen. Vor allem Innerhofer verkaufte sich bislang unter Wert, wie Trainer Gösweiner bestätigt: "Nach ihrer langen Pause ist Geduld gefragt. Im Training zeigt sie aber bereits, was sie draufhat."

Obertilliach. Simon Eder geht mit seiner privaten Trainingsgruppe, der "Biathlonschmiede", für den letzten Schliff nach Osttirol. Die Rennen in Ruhpolding und Antholz hat er wegen einer Grippe ausgelassen. Nun geht es aufwärts, aber: "Im Fernsehen zuschauen zu müssen, hat mir fast körperliche Schmerzen bereitet", sagt der Saalfeldener. Verworfen hat er die Idee, Wettkampfpraxis beim IBU-Cup in Osrblie zu sammeln: "Acht Stunden Anreise in die Slowakei, das ist zu viel."

Windischgarsten. Der übrige ÖSV-Tross zieht nach erfolgter Nominierung der Teams für die letzten Tage vor dem WM-Start nach Oberösterreich.

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