Biathlon

ÖSV-Frauenstaffel in Hochfilzen auf Platz zehn

Am letzten Tag der Biathlon-Weltcuprennen in Hochfilzen kam Österreichs Frauenstaffel auf Platz zehn. Zwischenzeitlich kämpften Lisa Hauser und Co. an der Spitze mit.

Ihr Potenzial gezeigt hat Österreichs Frauenstaffel beim Biathlon-Weltcup in Hochfilzen. Mit Platz zehn verfehlte sie das bislang beste Resultat, den achten Platz, knapp. Im Vorjahr war das ÖSV-Frauenteam ersatzgeschwächt beim Heimrennen gar nicht gestartet.

Geburtstagskind Lisa Hauser (sie wurde am Sonntag 25 Jahre alt) und Julia Schwaiger zeigten ein starkes Rennen, und so lag Österreich beim zweiten Wechsel sensationell auf Platz fünf. Schwaiger benötigte keinen einzigen Nachlader und sagte: "Das war heute perfekt, mein Hoppala von der WM hier 2017 ist jetzt vergessen. Ich habe richtig kämpfen müssen am Schießstand, aber die Null runtergebracht."

Das "Hoppala" passierte dafür diesmal Teamkollegin Katharina Innerhofer. Sie kam praktisch gleichauf mit der Spitze als Dritte zum Liegendschießen. Dann verklemmte sich aber eine Patronenhülse im Lauf, erst nach einer Strafrunde und nur mehr als Zehnte kehrte sie zurück auf die Loipe. "Am Stress ist es nicht gelegen. Man muss sich zwar dran gewöhnen, dass man ganz vorne dabei ist, aber das war eher motivierend für mich", sagte die Maria Almerin.

Trotz dreier Nachlader in der Stehend-Einlage übergab Innerhofer als Siebente an Dunja Zdouc. Die Kärntnerin legte mit einem Nachlader eine gute Schießliestung hin, konnte aber das Tempo von Deutschland, Norwegen und der Ukraine nicht mithalten. Am Ende gab es Platz zehn, 2:19,7 Sekunden hinter Sieger Italien.

Quelle: SN

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