Wintersport

Biathlon WM: ÖSV-Mixedstaffel nimmt Spitzenplatz ins Visier

Als erster von elf Bewerben der Biathlon-WM in Hochfilzen geht am Donnerstag (14.45 Uhr) die Mixed-Staffel in Szene.

Eder und Co. wollen unter die ersten Fünf.  SN/APA (AFP)/ROBERT HENRIKSSON
Eder und Co. wollen unter die ersten Fünf.

Das österreichische Quartett Lisa Theresa Hauser, Fabienne Hartweger, Simon Eder und Dominik Landertinger zählt nicht zum engeren Favoritenkreis, will aber wie schon in den vergangenen beiden Jahren einige Topnationen ärgern.

"Wir waren zweimal Fünfter, das war wirklich gut. Wenn es in dieser Richtung geht, wären wir sicher zufrieden", lautet die Einschätzung von Eder. In die Medaillenvergabe werde man wohl nur schwer eingreifen können. "Es gibt eine ganz kleine Chance auf mehr, darauf hoffe ich und das glaube ich, dafür müssen wir aber alle fast mit einem perfekten Rennen durchkommen", sagte der Salzburger.

Mit seiner Trainingspartnerin Hauser schaffte er zu Beginn dieser Weltcupsaison in der Single-Mixed-Staffel sogar schon Platz zwei, der Paarbewerb steht allerdings nicht im WM-Programm. Das Duo war auch schon bei den gemischten WM-Viererstaffeln 2015 und 2016 mit von der Partie. "Aber wir sind sicher nicht die Favoriten", weiß die Tirolerin.

Während ihre Teamkollegen schon reichlich Routine haben, kommt Hartweger zur ihrem ersten WM-Rennen. "Es ist cool, wenn man da dabei sein kann und ich bei der Heim-WM mein Debüt feiern darf", meinte Hartweger. Im Gegensatz zu den anderen drei ÖSV-Teilnehmern hat sie noch nie ein Weltcupspitzenergebnis geschafft.

Die 24-jährige Steirerin bekam überraschend den Vorzug gegenüber der im Weltcup besser platzierten Dunja Zdouc, die in den vergangenen Jahren schon mehrfach gute Staffelleistungen gezeigt hatte und auch beim fünften WM-Platz im Vorjahr Startläuferin gewesen war.

Titelverteidiger über die 2 x 6 plus 2 x 7,5 Kilometer ist die französische Equipe mit Martin Fourcade und Marie Dorin Habert. "Wir haben ein sehr gutes Team, aber wir haben Respekt vor den anderen. Sicher sind wir Favorit, aber in der Staffel ist es immer schwierig, es kann viel passieren", sagte Seriensieger Fourcade vor seinem ersten von sechs Angriffen auf Gold. Zu den Sieganwärtern gehören auch Deutschland, Norwegen, Tschechien, Italien und Russland.

Quelle: APA

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