Wintersport

Die Snowboard-Weltreise soll sich bezahlt machen

Andreas Prommegger und Claudia Riegler legen zwischen Salzburg, Südkorea und Kanada in zwei Wochen mehr als 25.000 Kilometer zurück und wollen dafür mit Selbstvertrauen heimkehren. Am Wochenende bieten sich zwei Chancen.

Von Salzburg über Pyeongchang nach Blue Mountain und wieder zurück - nicht weniger als 25.770 Kilometer Luftlinie legen Salzburgs Parade-Snowboarder Claudia Riegler und Andreas Prommegger in zwei Weltcup-Wochen zurück. Mit Platz 20 von Riegler und dem Ausfall von Prommegger im Parallel-Riesentorlauf (PGS) auf der ersten Station in Südkorea hat sich die Reise noch nicht gelohnt. Das soll sich nun in Kanada bei zwei weiteren PGS am Samstag und Sonntag (jeweils 19 Uhr/live ORF Sport+) ändern.

Obwohl diesen Winter gegen die Saisondominatoren Ramona Theresia Hofmeister und Roland Fischnaller im Kampf um den Gesamtweltcup kein Kraut gewachsen ist, geht es für den dreifachen Gewinner der großen Kristallkugel um Wiedergutmachung für das Qualifikations-Aus am vergangenen Samstag. "Im Gegensatz zum Slalom läuft es im Riesentorlauf einfach nicht. Das will ich ändern", sagt der St. Johanner, der dank zwei Siegen im Slalom die Disziplinenwertung anführt und Gesamtrang drei einnimmt. Nach Kanada wartet ein weiter intensives Saisonfinish in Europa, wo in Moskau (RUS/6. März), Livigno (ITA/10. März) und Winterberg (GER/14. und 15. März/Einzel und Team) nur mehr Parallelslaloms auf dem Programm stehen.

Die Enttäuschung auf dem langen Weg von Südkorea nach Kanada steckten Riegler und Prommegger auch dank Besuchen der Niagarafälle sowie eines NBA-Matchs in Toronto weg. Nun will Riegler wieder an ihre Form vom Saisonbeginn anschließen und so mit Selbstvertrauen die Heimreise antreten.

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