Wintersport

Dieses Netzwerk hilft Stefan Kraft auf die Sprünge

Bei seinem Heimspringen in Bischofshofen trifft der 23-jährige Salzburger auf viele Wegbegleiter.

Stefan Kraft mit ÖSV-Cheftrainer Heinz Kuttin. SN/GEPA pictures
Stefan Kraft mit ÖSV-Cheftrainer Heinz Kuttin.

Die ÖSV-Trainerriege. Heinz Kuttin gibt als Chef die Richtung vor. Mit Andreas Widhölzl, Alexander Diess und Harald Rodlauer stehen Stefan Kraft darüber hinaus drei Co-Trainer zur Seite. Ständige Betreuer des österreichischen Springerteams sind auch die beiden Physiotherapeuten Herbert Leitner und Klaus Ullmann. Auf einen Mentaltrainer verzichtet Kraft.

Springerstützpunkt Rif. Den Trainingsalltag verbringt Stefan Kraft im Sportzentrum Rif. Im dort ansässigen Springerstützpunkt werden derzeit 15 Athleten von ÖSV-Co-Trainer Alex Diess und seinem Cousin Harald Diess betreut.

JumpandReach. Die Tiroler Sportagentur kümmert sich seit nunmehr sechs Jahren um das Management von Kraft, koordiniert die Termine mit Sponsoren und Medien. Auch Michael Hayböck steht bei JumpandReach unter Vertrag.

Patrick Murnig. Der Gründer von Jump andReach betreut Stefan Kraft zudem als persönlicher Coach. Murnig selbst bezeichnet sich als systemischer Coach, als Taktgeber und Architekt von Krafts sportlicher Laufbahn. "Dahinter steckt ein individuelles Konzept. Die Persönlichkeitsentwicklung ist das Fundament des Erfolgs", erklärt der 41-jährige Sportwissenschafter. "Ich verlange Respekt, Ehrlichkeit, Geradlinigkeit. Das sind Werte, die einen auch im Sport weiterbringen."

Die Familie. Die Eltern Rene und Margot Kraft begleiten ihren 23-jährigen Sohn durch die Tournee und stehen dem Einzelkind stets mit Rat und Tat zur Seite. Zu Weihnachten gab es von Stefan die obligatorische Flasche Whiskey für seinen Vater. Und der darf sich bei jedem Podestplatz seines Sohnes einen Schluck daraus genehmigen.

Die Freundin. Mit Marisa ist Stefan Kraft seit drei Jahren liiert. Nach Saisonende ziehen die beiden gemeinsam nach Oberalm. Dort hat sich Kraft vor Kurzem eine Eigentumswohnung gekauft. Marisa ist die Tochter von ÖSV-Servicemann Christoph Probst.

Das Teamgefüge. Die ÖSV-Springer bilden eine Einheit. Das ist Heinz Kuttin besonders wichtig. Daher hat er in der Vorbereitung auch alle drei Trainingsgruppen zusammengefasst. Vor allem die Freundschaft mit seinem Trainingspartner und Zimmerkollegen Michael Hayböck ist für Kraft von großem Wert. "Sie pushen und stabilisieren sich gegenseitig. Damit ergänzen sie sich perfekt", sagt ihr Stützpunkttrainer Alex Diess über das Erfolgsduo.

SV Schwarzach. Der erste Trainer von Stefan Kraft hieß Christian Wallner. Der hatte das Talent des Zehnjährigen, der bis dahin beim Skiclub Großarl Alpinrennen ge fahren war, schnell erkannt und war gemeinsam mit dem damaligen Sektionsleiter Franz Vierthaler auch maßgeblich am Aufbau des Vereins beteiligt.

Freundeskreis. Zum Skispringen gebracht hat Kraft ein Jugendfreund namens Christian Reiter. Der hat seine Springerkarriere mittlerweile beendet, nahm ihn einst aber zu einem Training nach Schwarzach mit und steckte ihn mit dem Skisprung-Virus an. Noch heute ist Kraft eng mit ihm verbunden, ebenso wie mit dem örtlichen Fußballclub, bei dem er in seiner Jugend gespielt hat.

Aufgerufen am 21.09.2018 um 12:19 auf https://www.sn.at/sport/wintersport/dieses-netzwerk-hilft-stefan-kraft-auf-die-spruenge-556240

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