Wintersport

Dreier-Bewerbung aus Italien für Winterspiele 2026

Die früheren Olympia-Städte Cortina d'Ampezzo (1956) und Turin (2006) haben gemeinsam mit Mailand die Bewerbung für die Austragung der Olympischen Winterspiele 2026 eingereicht. Durch Zusammenlegung der ursprünglich getrennten Projekte erhofft sich Italiens Olympisches Komitee (CONI) bessere Chancen bei der Vergabe durch das IOC im September 2019 in Mailand.

Im Mailänder San-Siro-Stadion soll die Eröffnungsfeier stattfinden SN/APA (AFP)/MIGUEL MEDINA
Im Mailänder San-Siro-Stadion soll die Eröffnungsfeier stattfinden

Mit 376,65 Millionen Euro würde die Dreier-Bewerbung laut Schätzungen Italiens Staatskasse belasten. Am kostspieligsten wäre der Bau eines neuen Eiskanals in Cortina. Zum Großteil sollen bereits bestehende Skianlagen im Trentino sowie in der Valtellina-Region nördlich von Mailand (Bormio) und in Sestriere nördlich von Turin genutzt werden.

In Mailand selbst sind Curling, Eishockey, Shorttrack, Eisschnelllauf und Eiskunstlauf vorgesehen. Im Val di Fiemme nahe Cortina sind die Austragung der Bewerbe im Skispringen und in der Nordischen Kombination geplant. Das Olympische Dorf soll in Mailand auf einem ehemaligen Bahnhofsgelände im zentralen Viertel Porta Romana entstehen. Die Eröffnungszeremonie soll im San-Siro-Stadion in Mailand stattfinden.

Der Masterplan muss noch von der italienischen Regierung geprüft werden, berichtete die Gazzetta dello Sport am Donnerstag.

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