Wintersport

Farbenprächtige Eröffnung der Ski-WM 2017 in St. Moritz

Montagabend erfolgte der Startschuss für die 44. alpine Skiweltmeisterschaft in St. Moritz in der Schweiz. Für Österreich agierte der Salzburger Skistar Marcel Hirscher als Fahnenträger.

Die Parade der Nationen im Kulm Park fiel bei der Eröffnungsfeier vor 6.000 Zuschauern aber im Beisein von Bundespräsidentin Doris Leuthard überschaubar aus. Für Gastgeber Schweiz trugen Michelle Gisin und Wengen-Sensationssieger Niels Hintermann die Fahne. Österreich schickte mit Hirscher für den offiziellen Teil nur einen Athleten an den Start, unter den Zuschauern waren Rosina Schneeberger, Mirjam Puchner und Ricarda Haaser.

Im Kulm Park finden bei der WM die Medaillen-Zeremonien statt. Dort steht mit "Edy" auch das WM-Wahrzeichen, eine 19 Meter große und Tonnen schwere Skifahrer-Holzskulptur, benannt nach dem St. Moritzer Slalom-Olympiasieger Edy Reinalter.

"Es ist definitiv eine große Ehre, gar keine Frage. Das ist das erste Mal für mich und eine coole Geschichte", war es für Hirscher Ehrensache, als Fahnenträger zu agieren. ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel bedankte sich ausdrücklich dafür. "Danke Marcel, dass du das machst. Das ist super. Du vertrittst Österreich, die Bilder gehen in die Welt", sagte der Tiroler lobend.

Zu den geladenen Ski-Legenden zählten nicht nur Asse wie Vreni Schneider oder Hanni Wenzel, sondern mit Michael Walchhofer und Nicole Hosp auch zwei österreichische Ex-Athleten, die 2003 in St. Moritz erfolgreich gewesen waren.

Bis zum 19. Februar gibt es im Oberengadin elf Medaillenentscheidungen. Den Anfang macht der Super-G der Damen am Dienstag. Insgesamt gehen in St. Moritz rund 600 Sportler aus über 70 Nationen an den Start. Schröcksnadel hofft wie immer auf sechs bis acht Medaillen. In St. Moritz finden bereits zum fünften Mal Weltmeisterschaften statt.

Quelle: Apa/Ag.

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