Wintersport

Felder: "Auf dem Papier keine gute Sommerbilanz"

Der Sommer-Grand-Prix der Skispringer ging ohne ÖSV-Sieg zu Ende.

ÖSV-Skisprungtrainer Andreas Felder. SN/gepa
ÖSV-Skisprungtrainer Andreas Felder.

Der Sommer-Grand-Prix der Skispringer endete bei stark wechselnden Windbindungen in Klingenthal mit seinem slowenischen Tagessieg. Anze Lanisek gewann den letzten Bewerb auf Mattenschanzen, bestplatzierter der insgesamt enttäuschenden ÖSV-Adler war Gregor Schlierenzauer als 20. Auch in der Gesamtwertung spielten die Österreicher nur eine Nebenrolle: Schlierenzauer wurde Zwölfter, Philipp Aschenwald 26. Die beiden Tiroler waren es auch, die mit ihren zweiten Plätzen in Hinterzarten bzw. Hinzenbach für die besten ÖSV-Platzierungen gesorgt hatten. Der Gesamtsieg ging an den Polen Dawid Kubacki.

Cheftrainer Andreas Felder erklärte die durchwachsenen Ergebnisse seines Springerteams wiefolgt: "Wir hatten heuer sicher keinen Fokus auf den Grand Prix. Unser Schwerpunkt lag stattdessen im Bereich der technischen Umstellungen und Adaptionen. Deshalb haben wir trotz zweier Podestplätze auf dem Papier keine gute Sommerbilanz vorzuweisen." Außerdem habe man, abgesehen vom Heimbewerb in Hinzenbach, keinen einzigen Sommer-Grand-Prix in voller Stärke besetzt, meinte Felder weiter. Entsprechend offen ist auch, wie das sechsköpfige ÖSV-Team für den Weltcupauftakt am 23. November in Wisla aussehen wird. Weitere Erkenntnisse diesbezüglich will Felder im Rahmen der Österreichischen Meisterschaften am 19./20. Oktober in Tschagguns und Innsbruck gewinnen.

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