Wintersport

FIS fordert härtere Dopingstrafe für Therese Johaug

Der internationale Skiverband (FIS) plädiert für ein höheres Strafausmaß im Fall der Skilangläuferin Therese Johaug.

Die Norwegerin könnte die Olympischen Spiele verpassen.  SN/APA (AFP)/BERIT ROALD
Die Norwegerin könnte die Olympischen Spiele verpassen.

Die Norwegerin war in ihrer Heimat zu einer 13-monatigen Dopingsperre verurteilt worden, weil bei ihr eine verbotene Substanz (Clostebol) nachgewiesen worden war. Die FIS teilte am Dienstag mit, dass sie vor dem Obersten Sportgericht Einspruch eingelegt habe.

Johaug hatte argumentiert, auf Anraten ihres Arztes beim Training in Italien eine Lippencreme benutzt zu haben, ohne zu wissen, dass diese eine verbotene Substanz enthielt. Der norwegische Sportverband warf ihr Unachtsamkeit, aber keinen Vorsatz vor und verhängte eine Strafe unter dem Höchstmaß.

Die FIS erklärte in der Stellungnahme, Johaug habe das rote Dopingzeichen, das auf der Verpackung der Salbe angebracht war, übersehen, obwohl das Medikament für sie neu war und im Ausland gekauft wurde. Die Sperre gilt aktuell bis 17. November 2017. Eine Verlängerung könnte bedeuten, dass Johaug nicht an den Olympischen Spielen ab 9. Februar 2018 in Pyeongchang (Südkorea) teilnehmen kann.

(Apa/Dpa/Ag.)

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