Wintersport

FIS setzt wegen schwerer Verletzungen Expertengruppe ein

Der Ski-Weltverband wird eine Expertengruppe einsetzen mit dem Ziel, die Zahl der schweren Verletzungen im Alpin-Rennsport zu reduzieren. Laut Beschluss des FIS-Vorstandes bei seiner Sitzung am Donnerstag in Zürich sollen Fachleute aus Sport und Medizin durch Analyse der Verletzungen deren wichtigste Ursachen eruieren und effektive Lösungen vorschlagen.

FIS-Präsident Gian Franco Kasper SN/APA (Archiv)/EXPA/JOHANN GRODER
FIS-Präsident Gian Franco Kasper

Der Alpin-Weltcup der Saison 2020/21 wurde genehmigt. Eingeschlossen wurde ein Parallel-Slalom für Damen und Herren am 1. Jänner in Davos.

Nach dem Verbot der Fluor-Wachse, die negative Auswirkungen auf Gesundheit und Umwelt haben, hat eine Arbeitsgruppe nun Möglichkeiten zum Nachweis gefunden. In Zusammenarbeit mit einem Hersteller sollen Hand-Detektoren zertifiziert werden und vor der Saison 2020/21 zur Verfügung stehen.

Das Programm Nordischer Ski-Weltmeisterschaften soll künftig eine weitere Aufstockung erfahren. Nach der jüngsten Einführung eines Damen-Teambewerbs im Skispringen in Seefeld 2019 hat der FIS-Vorstand nun einen Vorschlag Norwegens für die Aufnahme eines Großschanzenbewerbs der Damen befürwortet. Eine Entscheidung wird beim FIS-Kongress im Mai 2020 getroffen.

Quelle: APA

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