Wintersport

Fünfter Saisonsieg für Kramer nach Triumph beim Heimweltcup in Ramsau

Skispringerin Sara Marita Kramer hat ihren Siegeszug beim Heimweltcup in Ramsau fortgesetzt. Die 20-jährige Salzburgerin triumphierte am Freitag auf der Normalschanze im siebenten Saisonbewerb zum fünften Mal. Durch die Wiederholung ihres Vorjahreserfolges beträgt ihr Vorsprung in der Gesamtwertung vor der zweiwöchigen Weihnachtspause bereits 169 Punkte.

Kramer gewann in Ramsau SN/APA/GEORG HOCHMUTH/GEORG HOCHMUT
Kramer gewann in Ramsau

Marita Kramer hat am Freitag beim Heimweltcup in Ramsau ihre Siegesserie im Skisprung-Weltcup fortgesetzt. Die 20-jährige Salzburgerin setzte sich mit 261 Punkten vor der Deutschen Katharina Althaus (256,9) und der Slowenin Urša Bogataj (253,3) durch und feierte damit ihren vierten Weltcupsieg in Folge.

So richtig glücklich wirkte Kramer aber weder nach ihrem ersten Satz auf 92 Meter, der ihr die Halbzeitführung sicherte, noch nach ihrem Siegsprung auf 90 Meter. Denn ihren hohen Ansprüchen wurde die Maria Almerin beim Heimweltcup nicht vollauf gerecht. "Ich freue mich über den Sieg daheim, aber die Sprünge waren sicher nicht die besten. Aber es ist ein Sieg, ich darf mich nicht beschweren und bin sehr zufrieden", erklärte Kramer.

Obwohl sie schon vergangenes Jahr in Ramsau gewonnen hatte und auch in der Qualifikation nicht zu schlagen gewesen war, haderte sie mit Problemen in der Flugphase. "Ich weiß nicht, was der Grund war, warum ich das System nach dem Tisch nicht gefunden habe", rätselte Kramer. Immerhin baute sie mit ihrem bereits 13. Weltcupsieg (dem fünften in der laufenden Saison) ihre Weltcupführung weiter aus.

Mehr Weltcupsiege haben nur noch Sara Takanashi (JPN/60), Maren Lundby (NOR/30) und Daniela Iraschko-Stolz (16) auf dem Konto. "Ich bin echt sehr happy, dass sich die Arbeit auszahlt. Es ist mein Ziel zu gewinnen, wenn das aufgeht, ist das ein sehr gutes Gefühl", betonte Kramer. Die Zeit bis zum nächsten Springen beim neu geschaffenen "Silvester Tournament" in Ljubno (SLO) will sie nun aber nutzen, um ihr System zu stabilisieren. Zudem hofft sie, sich die Österreichische Alpenkrone sichern zu können. Gekrönt wird mit ihr die beste Skispringerin der Weltcupbewerbe in Ramsau und am 26. und 27. Februar in Hinzenbach - mit 10.000 Euro Preisgeld extra.

Auch die weiteren Österreicherinnen hatten in Ramsau mit den schwierigen Bedingungen zu kämpfen, konnten mit ihren Platzierungen aber letztlich fast alle zufrieden sein. Iraschko-Stolz landete als zweitbeste Österreicherin auf Platz sechs (238,2). Eva Pinkelnig schaffte als Achte ebenfalls den Sprung unter die Top 10. Lisa Eder verbesserte sich im zweiten Durchgang auf Rang elf (224,1), Jacqueline Seifriedsberger auf Rang 13 (218,8). Nicht für den zweiten Durchgang qualifiziert hatte sich aus dem österreichischen Team lediglich Chiara Kreuzer (35.). Für die 24-jährige Salzburgerin war es ein weiterer Rückschlag im Kampf um ein Olympiaticket.

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