Wintersport

Junioren-WM ein Jahr nach Odermatts Goldrausch im Trentino

2019 schickt der Österreichische Skiverband je acht Athletinnen und Athleten zur 38. Junioren-Alpinski-WM. Mit Pozza di Fassa ist vom 18. bis 27. Februar zum siebenten Mal Italien Gastgeber der Nachwuchs-Leistungsschau für 16- bis 21-Jährige, die im Vorjahr in Davos im Zeichen des fünffachen Goldmedaillen-Gewinners Marco Odermatt (SUI) gestanden war. 8 ÖSV-Medaillen aus 2018 sind eine hohe Latte.

Denn Österreich tritt im Trentino mit einer zur Hälfte sehr jungen Mannschaft an, nachdem viele gute Junge bereits in höheren Sphären etabliert sind. Mit dabei sind mit Nadine Fest und Julia Scheib - die Steirerin sorgte im Vorjahr im RTL für die einzige ÖSV-Goldmedaille - allerdings doch auch Fahrerinnen mit Weltcup-Erfahrung. Mit Magdalena Egger und Joshua Sturm sind auch die Slalom-Goldenen der aktuellen Europäischen Olympischen Jugend-Spiele nominiert. Vom Steirer Manuel Traninger erwartet man im Speed-Bereich einiges.

"Diesmal geht es für uns auch ganz stark ums Erfahrungen sammeln. Medaillen werden auch vom Glück und der Tagesverfassung abhängen", verwies Christian Greber darauf, dass man im ÖSV auf langfristigen Aufbau setzt. "Sechs bis acht Medaillen sind irgendwo zwar immer das Ziel, aber es wird nicht leicht", sagte der Ex-Rennläufer aus Vorarlberg, Sportlicher Leiter Nachwuchs Alpin und im Fassatal auch Mannschaftsführer.

Fünf Goldene wie die von Odermatt 2018 seien wohl eher eine Ausnahme, so Greber. Der Schweizer hatte 2018 nur den Slalom nicht gewonnen. Dieser ging an den nunmehrigen Weltcup-Jungstar Clement Noel (FRA), der vergangenes Monat die Weltcup-Slaloms in Wengen und Kitzbühel gewonnen hat.

ÖSV-Aufgebot für die alpine Junioren-WM vom 18. bis 27. Februar in Pozza di Fassa (ITA):

Damen (8): Nina Astner (T), Magdalena Egger (V), Nadine Fest (K), Johanna Greber (V), Lisa Grill (S), Michelle Niederwieser (V), Julia Scheib (ST), Emily Schöpf (V)

Herren (8): Thomas Dorner (V), Felix Hacker (K), Moritz Opetnik (K), Stefan Rieser (S), Julian Schütter (ST), Stefan Schragl (T), Joshua Sturm (T), Manuel Traninger (ST)

Quelle: APA

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