Wintersport

Kasper sorgt sich um Kandidaten-Verlust für Olympia 2026

Skiweltverband-Präsident Gian Franco Kasper befürchtet einen möglichen Kandidatenschwund für die Olympischen Winterspiele 2026. "Ich hoffe, dass wir am Ende noch Kandidaten haben", sagte das 74-jährige IOC-Ehrenmitglied am Freitag beim Forum Alpinum in Sölden. "Ich hoffe es wirklich. Lasst uns hoffen, dass wir bei der Wahl in Lausanne im Juni noch Kandidaten haben."

Kasper befürchtet Kandidaten-Schwund SN/APA/GEORG HOCHMUTH
Kasper befürchtet Kandidaten-Schwund

Derzeit sind mit Stockholm, Calgary und der Region Cortina d'Ampezzo/Mailand noch drei Kandidaten für die Winterspiele in acht Jahren im Rennen. In Schweden fehlte zuletzt die verbindliche Zusage der neuen Stockholmer Stadtregierung, in Kanada steht im November ein - nicht bindendes - Referendum vor der Tür. Keine finanziellen Zusagen der Regierung braucht laut Eigenangaben die italienische Verbund-Bewerbung.

Kasper wäre mit allen zufrieden. "Ich denke, dass die drei Kandidaten sehr gut sind", sagte Kasper mit Blick auf die bereits fixe Rückkehr in ein traditionelles Wintersportgebiet.

Ursprünglich hatten sieben Kandidaten ihr Interesse deponiert. Graz/Schladming, Sion und Sapporo waren bereits vor Monaten aus dem Bewerbungsprozess ausgestiegen. Die Grazer Kandidatur wurde am 6. Juli durch das Österreichische Olympische Komitee (ÖOC) aus dem Rennen genommen, nachdem unmittelbar davor eine Volksbefragung angesetzt worden war. Erzurum (Türkei) wurde wegen mangelnder Wintersport-Erfahrung vom IOC aussortiert.

Quelle: APA

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