Wintersport

Keine Märchenwiese in Schladming - Piste "sehr knackig"

Am Dienstag (17.45/20.45 Uhr, live ORF 1) erwarten die Slalom-Elite im alpinen Ski-Weltcup im wahrsten Sinne harte Bedingungen. Das versicherte Hans Grogl, der Präsident des Organisationskomitees des Schladminger Nightrace. Von einer "Märchenwiese" sei der Schlussabschnitt auf der Planai weit entfernt, durch die Minusgrade in den vergangenen Tagen sei die Piste "sehr knackig". Grogl meinte, "es wird sicher einer der schwierigsten Slaloms in dieser Saison".

Schon seit einigen Tagen bewegen sich die Temperaturen in der Nacht weit unter dem Gefrierpunkt. "Auch am Dienstag beim Rennen haben wir minus 5, minus 6 Grad", sagte Grogl. Die Grundlage, 80 bis 120 Zentimeter Schnee, sei in der vergangenen Woche mit dem Injektionssprühbalken bearbeitet worden und solide. Auch möglicherweise geringe Mengen Neuschnee würden dem Untergrund nichts anhaben können.

Die Slalom-Klassiker in Wengen und Kitzbühel waren im Jänner coronabedingten Verschiebungen zum Opfer gefallen, die Rennen wurden in Flachau unweit von Schladming ausgetragen. Im Vorfeld hatte ÖSV-Ass Manuel Feller kleine Irritationen ausgelöst, als er den Flachau-Hang als "Märchenwiese" bezeichnete, war aber dann der strahlende Held, als er das erste Rennen ebendort gewann. Nach Schladming wird in dieser Saison nur noch in Chamonix, Kranjska Gora und Lenzerheide Slalom gefahren.

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