Wintersport

Klapfer Weltcup-Zweiter im Val di Fiemme

Lukas Klapfer hat zum Abschluss der Weltcup-Bewerbe im Val di Fiemme seinen dritten Rang vom Freitag übertroffen. Der Steirer sicherte sich am Sonntag den zweiten Platz, indem er sich im Sprint der Verfolger hinter Solosieger Jan Schmid aus Norwegen knapp vor den Deutschen Fabian Rießle und Johannes Rydzek durchsetzte. Mario Seidl wurde als zweitbester nach dem Springen schlussendlich Zehnter.

Klapfer sorgte für zweiten Podestplatz in dieser Saison SN/APA (Archiv)/GEORG HOCHMUTH
Klapfer sorgte für zweiten Podestplatz in dieser Saison

Klapfer realisierte damit auch den zweiten Podestplatz der ÖSV-Kombinierer im Olympia-Winter. Im Fleimstal gelangen dem 32-Jährigen die ersten Podestplätze seit 22 Monaten, der Sieger von Schonach im Jänner 2015 stellte sein zweitbestes Karriere-Resultat von Seefeld 2009 ein.

Nach dem Springen war Klapfer Zehnter gewesen, im 10-km-Langlauf überraschte er neuerlich mit einer starken Leistung. Der drittbesten Teilzeit vom Freitag ließ er die sechstschnellste Zeit folgen. "Es war ein gewaltiges Rennen. Ich habe mich sehr gut gefühlt und immer wieder probiert, das Tempo zu verschärfen", sagte Klapfer. "Am Schluss habe ich geschaut, dass ich durch die Meute durchkomme und da war auch das Glück auf meiner Seite. Aber mit der Arbeit im Rennen habe ich es mir verdient", sagte der Team-Olympia-Dritte von Sotschi 2014.

Dass die Form nun so gut sei, könne man nicht planen, meinte Klapfer. "Es hat sich einfach alles ergeben. Das Gute war, dass ich über die Feiertage gesundheitlich top auf der Höhe war und das ist ausschlaggebend, dass man im Jänner erfolgreich ist."

Seidl hatte sich auf der WM-Schanze von 2013 in Predazzo von der besten Seite gezeigt. In der Loipe in Lago di Tesero wurde er vor Halbdistanz von der Verfolgergruppe eingeholt und hielt dann bis kurz vor dem Ziel gut mit.

Bernhard Gruber, der im Val di Fiemme sein Saisondebüt nach einer Blinddarmoperation gegeben hatte, trat am Sonntag nicht mehr an. Drei Rennen in Serie wären für den Ex-Weltmeister eine zu große Belastung gewesen.

Quelle: APA

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