Langlauf

Stadlober startet als Zwölfte ins große Tour-Finale

Radstädterin scheiterte beim Klassik-Sprint im Viertelfinale.

Teresa Stadlober SN/gepa pictures/ harald steiner
Teresa Stadlober

Teresa Stadlober geht am Sonntag als Zwölfte in das finale Bergrennen der Tour de Ski auf die Alpe Cermis. Die am Vortag im Massenstart vierplatzierte Radstädterin überstand am Samstag als 27. die Klassik-Sprint-Qualifikation, schied im Viertelfinale als Letzte ihres Laufes aber aus und wurde als 28. gewertet. Mika Vermeulen kam als 30. gerade noch in die K.-o.-Phase, in der ersten Runde kam auch für ihn das Aus, er wurde 25.

Vorfreude auf den Final-Climb

"Mit dem Prolog bin ich sehr zufrieden, im Heat konnte ich das hohe Tempo nicht mitgehen, wenngleich sich der Zeitrückstand in Grenzen hielt. Jetzt beginnt die Vorbereitung für den Final-Climb, auf den ich mich schon freue", erklärte Stadlober, die vor dem letzten Rennen 3:36 Minuten hinter Spitzenreiterin Jessica Diggins liegt.

Schwedin gab nach Klimmzug-Unfall auf

Die Amerikanerin startet am Sonntag 54 Sekunden vor der Russin Julia Stupak in das Skating-Rennen bergauf über eine Skipiste. Die bisher drittplatzierte Schwedin Frida Karlsson musste vor dem Sprint aufgeben. Die 21-Jährige war am Dienstag in ihrer Unterkunft bei Klimmzügen an einem Türrahmen abgestürzt und hatte sich Prellungen zugezogen. Nach zwei Rennen unter Schmerzen trat sie am Samstag nicht mehr an.

Siegesserie von Bolschunow gerissen

Die Sprintsiege gingen in Abwesenheit des norwegischen Teams mit Linn Svahn und Oskar Svensson an Schweden. Tour-Dominator Alexander Bolschunow musste sich nach fünf Siegen in Serie hinter seinem russischen Teamkollegen Gleb Retiwych mit Rang drei genügen. Vorjahressieger Bolschunow führt vor dem Finale aber dennoch 3:22 Minuten komfortabel vor dem Franzosen Maurice Manificat.

"Wahnsinn" für Vermeulen

Österreichs Finalteilnehmer Mika Vermeulen war mit seiner Leistung im vorletzten Tour-Rennen mehr als zufrieden. "Für mich war das heute ein Wahnsinn, klassisch ist eigentlich meine schlechteste Disziplin und nun habe ich mein bestes Tourergebnis erreicht, mit dem habe ich überhaupt nicht gerechnet. Ich bin glücklich, es war bisher eine lehrreiche Tour", meinte der 21-jährige Steirer.

Quelle: APA

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