Wintersport

Legendäre TV-Szenen aus 50 Jahren Ski-Weltcup

Am 5. Jänner 1967 fand auf dem Jenner bei Berchtesgaden das erste Ski-Weltcuprennen statt. Wir präsentieren TV-Schmankerl aus fünf Jahrzehnten mit Legenden wie Franz Klammer, Ingemar Stenmark oder Annemarie Moser.

Mit 86 Siegen immer noch der erfolgreichste Weltcup-Skifahrer: Der Schwede Ingemar Stenmark.  SN/www.picturedesk.com
Mit 86 Siegen immer noch der erfolgreichste Weltcup-Skifahrer: Der Schwede Ingemar Stenmark.

Der französische Sportjournalist Serge Lang erfand gemeinsam mit einer Handvoll Skifunktionäre den Weltcup. Das Fernsehen brachte das Spektakel aus den Bergen in die Wohnzimmer. Die Heldentaten von Jean-Claude Killy, Franz Klammer, Annemarie Moser oder Petra Kronberger wurden so zum Erlebnis für die Massen. Der Rückblick in die Skiweltcup-Geschichte zeigt, wieviel sich auf den Pisten im Lauf der Jahrzehnte geändert hat.

In den frühen Jahren waren die TV-Bilder schwarz-weiß und die Slalomstangen noch unbeweglich. Einblicke in Bad Gastein und Kitzbühel:

In Schladming ging 1973 der Stern des Franz Klammer auf. Sehenswert waren auch die Stürze der Italiener in den legendären Heustadel und die Frisur von Kommentator Robert Seeger:

Das Lauberhornrennen in Wengen stellt seit jeher einen Klassiker dar. Beeindruckend war 1974 die noch sehr schmale Piste:

Nur selten wurde im Weltcup auf Action in Parallelrennen gesetzt. 1980 in Saalbach zeigte auch die Salzburger Skilegende Annemarie Moser ihre bestechende Technik:

Bis heute Rekordmann mit 86 Rennsiegen ist der Schwede Ingemar Stenmark, hier zu sehen bei einer Gala-Darbietung in seiner Heimat Are:

Ein einziges Mal startete Torlaufkönig Stenmark auch in der Abfahrt. 1981 bewältigte er die Kitzbüheler Streif mit einem Sicherheitslauf (Startnummer 19 bei 44:30 Min.), während etliche Kollegen schwer stürzten:

Eine wahre Hysterie löste am Hahnenkamm stets Franz Klammer aus. 1977 brachen bei seinem Triumph im wahrsten Sinn des Wortes alle Dämme:

Ähnlich euphorische Reaktionen löste in Italien Alberto Tomba aus. Bei seinem Sieg in Lech 1994 bringt er den Kommentator mit einem nervenzerfetzenden Duell mit dem Österreicher Thomas Sykora an den Rand eines Herzinfarkts:

Einen einmaligen Feiertag in Rot-Weiß-Rot gab es 1998 beim Super G am Patscherkofel: Die Österreicher belegten die ersten neun Plätze.

Quelle: SN

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