Wintersport

Leitinger bei Trainingsstart: "Gemeinsame Sprache finden"

Österreichs Riesentorlauf-Herren planen nach einem sehr durchwachsenen und podestlosen Winter einen Neustart. Mit Neo-Gruppenchef Michael "Mike" Pircher sowie Ferdinand Hirscher als Technik-Berater soll es für Roland Leitinger und Co. schon kommende Saison wieder aufwärts gehen. Erste Inhalte beim aktuellen Training auf dem Kaunertaler Gletscher waren Schule-Fahren und Zusammenfinden.

Nach anfänglicher Weichschneepiste konnten die ÖSV-Herren dabei in Tirol bis ins Wochenende hinein bei prächtigen Bedingungen trainieren. Da die Skilifte wegen Corona nicht in Betrieb sind, werden die Läufer mit Skidoos und Pistengeräten der Bergbahnen nach oben gebracht.

"Es ist wichtig, mit dem neuen Trainerteam eine gemeinsame Sprache zu entwickeln", erklärte Leitinger. Der ins Nationalteam zurückgekehrte Vizeweltmeister von 2017 war im Jahr eins nach Marcel Hirscher als 17. im Disziplinen-Weltcup bester ÖSV-Fahrer gewesen. Mit Pircher sowie Hirschers Vater - die beiden waren als Coaches jahrelang hauptzuständig für die Erfolge des achtfachen Gesamtweltcupsiegers gewesen - wird nun der bestmögliche Know-how-Transfer für die aktuelle RTL-Truppe möglich gemacht.

Auch Leitinger machte kein Geheimnis daraus, dass es offenbar gilt, "die Technik in einem gewissen Maße umzustellen". Damit soll es möglich werden, "dass die Reise in den Wertungen wieder nach vorne geht", sagte der Salzburger in einem Interview auf der ÖSV-Homepage. "Es geht darum, bei Rennen bessere Platzierungen einzufahren. Da gehört Arbeit dazu, da müssen wir zusammenstehen", so Leitinger. "Aber es ist zur Zeit alles sehr stimmig, das gefällt mir. Wir werden jeden Tag hart arbeiten, um uns in den nächsten Jahren als Gruppe wieder besser zu präsentieren."

Quelle: APA

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