Wintersport

Leitinger: "Kugel ist Kugel und glitzert gleich"

Roland Leitinger hat am Sonntag die Chance, seine erste Kristallkugel im alpinen Ski-Weltcup zu gewinnen. Nach Platz drei im Parallel-Riesentorlauf in Alta Badia hat der Salzburger in dieser Disziplin nur zwei Konkurrenten vor sich, das zweite und letzte Rennen findet in Chamonix statt. "Es sind null Gedanken an das da", sagte Leitinger. Fest steht für ihn trotzdem: "Kugel ist Kugel."

Am 23. Dezember "hat es ganz gut funktioniert", rief Leitinger noch einmal den Bewerb in Alta Badia in Erinnerung. Rang drei war damals der erste Weltcup-Podestplatz für den 28-Jährigen, der sich dem Norweger Rasmus Windingstad und Deutschen Stefan Luitz geschlagen geben musste. 40 Punkte Rückstand hat Leitinger daher auf Windingstad, 20 Zähler fehlen auf Luitz.

Leader Windingstad hat nach Bormio wegen eines Bandscheibenvorfalls kein Rennen mehr bestritten. Ob er am Sonntag (9.30/13.15 Uhr, live ORF1) einen Start und damit seine Gesundheit riskiert, ist fraglich.

Wie auch immer der Gewinner heißen wird, als echten Ausweis von Konstanz wird er seine Trophäe nach nur zwei Bewerben nicht sehen können. "Natürlich war ich auch einmal überrascht, als ich vor der Saison gehört habe, dass es für zwei Rennen eine Kugel gibt. Aber wenn es so ist, Kugel ist Kugel und glitzert gleich", meinte Leitinger allerdings.

Er wollte Gedanken an den großen Coup jedenfalls beiseiteschieben. "Es sind doch 40 Punkte Rückstand, das ist erheblich", gab Leitinger zu Protokoll. "Es ist wichtig, sich auf das Rennen zu fokussieren und Gas zu geben."

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