Wintersport

Nach Harrachov-Ausfall: Kulm-WM schon 2024 kein Thema

Alle zehn Jahre kehren die Skiflug-Weltmeisterschaften dank einer Koordinierung der wenigen, möglichen Veranstalter auf den Kulm zurück. Damit wäre die Steiermark 2026 wieder Gastgeber. Nachdem die Anlage in Harrachov aber veraltet ist, haben die Tschechen die Bewerbung für 2024 aber an die FIS zurückgegeben. Der Kulm wäre daher schon zwei Jahre früher an der Reihe. Doch der ÖSV winkt ab.

Die Riesenschanze ist erst 2026 an der Reihe SN/APA/ERWIN SCHERIAU
Die Riesenschanze ist erst 2026 an der Reihe

"Bekanntermaßen haben wir ja ein neues Organisationskomitee aufgestellt, das erst einmal Tritt fassen muss. Jetzt muss man einmal schauen, dass man sich Schritt für Schritt weiterentwickeln kann", erklärte ÖSV-Generalsekretär Klaus Leistner am Samstag im APA-Gespräch. "Damit sind kurzfristige Großprojekte einstweilen noch außerhalb der Reichweite."

FIS-Eventdirektor Stefan Huber berichtete gegenüber der APA von einem nach der Rückgabe verlängerten Bewerbungsverfahren bis Anfang März. "Momentan liegen keine konkreten Bewerbungen da. Wenn man den Turnus, der sich durch die Organisatoren in einer gewissen internen Absprache ergibt, heranzieht, wäre der Kulm als nächstes dran." Da der ÖSV dies aber verneinte, stehen nun wohl Oberstdorf, Planica und Vikersund zur Disposition.

In Sachen Harrachov gibt es vonseiten der FIS die Hoffnung, den traditionsreichen Veranstalter nicht zu verlieren. "Es gibt aber Dinge wie die Infrastruktur, die noch geklärt werden müssen. Die Anlage ist relativ alt, es sind erhebliche Maßnahmen notwendig", erklärte Huber.

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