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Nordische Ski-WM 2019

Hörl bei Debüt im ÖSV-Normalschanzen-Quintett

Jan Hörl hat mit 20 Jahren als Neuling gleich den Sprung ins WM-Quintett des ÖSV für den Normalschanzenbewerb am Freitag geschafft. "Das Motto, dabeisein ist alles, so bin ich nicht, so werde ich nie sein. Ich will hier meine besten Sprünge zeigen", erklärte der Salzburger.

Hörl will seine besten Sprünge zeigen SN/APA (Expa)/EXPA/JFK
Hörl will seine besten Sprünge zeigen

Hörl war über das nationale Kontingent bei der Tournee der Sprung ins Weltcup-Team gelungen. Dank der Nominierung durch Cheftrainer Andreas Felder hatte er in der Weltcup-Teamkonkurrenz in Zakopane mit seinen Kollegen gleich den zweiten Rang erreicht. "Das war unglaublich, dass ich ins Team reingekommen bin und mich dann nochmals steigern konnte", sagte der Pongauer, der nahe der Bischofshofener Schanze wohnt.

Der Schüler des Ausbildungszentrums Eisenerz, wo er neben dem Sport auch eine Ausbildung in Maschinenbau absolviert, wirkt sehr selbstbewusst. Das komme einerseits von den Erfolgen, aber auch dank psychologischer Beratung, die durch das NAZ Eisenerz ermöglicht werde. "Ich mache seit zwei Jahren Mental-Coaching bei Elke Wiedergut in Liezen, das funktioniert sehr gut", betonte Hörl.

Man brauche jemanden zum Reden, der einen nicht kenne und Vertrauen aufbaue, sagte Hörl. "Wenn der Kopf nicht frei isst, werden die Füße auch nicht funktionieren", meinte der Weltcup-15. von Sapporo. Beim Springen wird Hörl von den Trainern Nik Huber und Gerald Percht betreut.

Nach der Lehrabschlussprüfung im Juni würde er gerne als Sportler zum Bundesheer wechseln. Doch vorerst wartet die Bewährungsprobe der Heim-WM. Hörl verspürte keinen Druck. "Ich bin gut drauf, bin motiviert und freue mich auf den Wettkampf."

Quelle: APA

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