Nordische-WM zum WM-Schwerpunkt ...

ÖSV beweist perfektes Timing

Was bedeutet Österreichs Sieg beim Weltcup-Teamspringen in Lahti für die WM?

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Standpunkt Michael Unverdorben

Das Mysterium Skispringen ist seit dem Wochenende um eine Facette reicher. Österreichs Adler sind - nachdem sie in zwei von Kritik und Selbstzweifel geprägten Jahren im Teambewerb sieglos geblieben waren - eineinhalb Wochen vor Beginn der nordischen Heim-WM in Seefeld wieder zurück an der Spitze. Besser kann das Timing gar nicht sein. Dass man das Teamspringen in Lahti mit dem bereits abgeschriebenen Rekord-Weltcupsieger Gregor Schlierenzauer und einem bisher nicht viel beachteten Talent wie Philipp Aschenwald an der Seite der bewährten Kräfte Michael Hayböck und Stefan Kraft
gewinnen konnte, macht die Sache nur noch spezieller.

Was bedeutet der Sieg nun für die WM? Er kann im wahrsten Sinn des Wortes Gold wert sein. Denn im Skispringen spielt sich so vieles im Kopf ab. Es geht um die richtige Balance aus Angriff und Feingefühl und um diese gewisse Leichtigkeit, die die Athleten am Ende um ein, zwei Meter weiter fliegen lassen. All das ist im ÖSV-Team zum bestmöglichen Zeitpunkt plötzlich wieder zu spüren.

Aufgerufen am 22.10.2020 um 06:06 auf https://www.sn.at/sport/wintersport/nordische-ski-wm-2019/standpunkt-oesv-beweist-perfektes-timing-65531149

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