Wintersport

Olympiasiegerin Dujmovits am Ringfinger operiert

Snowboard-Olympiasiegerin Julia Dujmovits hat sich am Samstag beim Weltcup-Parallelslalom in Cortina einen Bruch und eine Luxation am Ringfinger der linken Hand zugezogen und ist deshalb am Montag in der Universitätsklinik Innsbruck operiert worden. Bei dem Eingriff wurden der Burgenländerin drei Stifte in den betroffenen Finger eingesetzt, zudem wurde das Gelenk mit einem Drahtbügel stabilisiert.

Die Burgenländerin hofft auf einen Gastein-Start.  SN/APA/EXPA/JOHANN GRODER
Die Burgenländerin hofft auf einen Gastein-Start.

Laut dem behandelnden Arzt Dr. Rohit Arora wird die Rennpause zwischen vier und sechs Wochen betragen. Damit ist auch das Antreten von Dujmovits beim Weltcup am 10. und 11. Jänner 2017 in Bad Gastein fraglich.

"Ich bin froh, dass die Operation gut verlaufen ist. Ich hoffe auf einen optimalen Heilungsverlauf, möchte mir jedoch die Zeit geben, die es braucht, um bei der WM im März in der Sierra Nevada topfit am Start zu stehen. Hinter Bad Gastein steht ein großes Fragezeichen, aber die Heimrennen sind noch nicht ganz aus meinem Kopf", sagte Dujmovits.

Die Verletzung erlitt die 29-Jährige in Cortina d'Ampezzo im zweiten Lauf der Qualifikation, als sie mit der linken Hand an einer Flagge hängen blieb, aber trotzdem noch Gesamtbestzeit fuhr. Nach einer Erstversorgung vor Ort bestritt Dujmovits sogar noch das Finale und landete im Endklassement auf Platz neun.

Quelle: APA

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