Wintersport

Scheiber statt Assinger - Puchner macht Trainerwechsel "sprachlos"

Salzburgerin hält auf Assinger-Nachfolger Scheiber große Stücke.

 SN/afp

Wenige Tage nachdem die Salzburger Riesentorläufer Roland Leitinger und Stefan Brennsteiner mit Ex-Hirscher-Coach Mike Pircher einen neuen Trainer erhalten haben, kommt es sehr überraschend auch im ÖSV-Damenteam zu einem Wechsel an vorderster Front. Florian Scheiber löst Roland Assinger als Cheftrainer der Speedmannschaft ab. "Das war völlig unerwartet und ich war fast sprachlos, als mir Asso mitgeteilt hat, dass er aufhört. Schade", sagt Mirjam Puchner, die insgesamt neun Jahre mit dem Wahlsalzburger zusammengearbeitet hatte. Assinger hatte Nicole Schmidhofer und Co. im Winter 2018/19 zum Dreifachsieg im Abfahrtsweltcup geführt. Nun konnte er sich mit den ÖSV-Bossen nicht mehr über eine Vertragsverlängerung einigen.

Doch auch Scheiber bringt laut Puchner die nötige Kompetenz mit. "Es wird sicher anders, weil Flo im Gegensatz zu Asso ruhiger ist. Wenn er einmal laut wird, dann brennt der Hut", beschreibt die St. Johannerin den 32-jährigen Tiroler. Scheiber fuhr einst selbst im Weltcup und war bisher Assingers Co-Trainer. Puchner, die sich nach ihrer bereits fünften Operation am Unterschenkel im Aufbautraining befindet, peilt ihr Comeback auf Schnee für den Spätsommer an. "Ich bin sehr guter Dinge, dass ich dann endlich schmerzfrei Ski fahren kann."

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