Wintersport

Schmidhofer mit geringerem Druck in die WM-Saison

Die Vorbereitung auf die am 27. Oktober in Sölden beginnende alpine Ski-Weltcup-Saison mit der WM vom 5. bis 17. Februar in Aare als Höhepunkt läuft bereits auf Hochtouren. "Nach dem Sommertraining bin ich froh, dass es endlich mit dem Skitraining losgegangen ist", betonte Super-G-Weltmeisterin Nicole Schmidhofer am Dienstag bei einer Pressekonferenz in Wiener Neudorf.

Die Super-G-Weltmeisterin hat sich schon auf den Schnee gefreut SN/APA (EXPA)/EXPA/JOHANN GRODER
Die Super-G-Weltmeisterin hat sich schon auf den Schnee gefreut

Die Steirerin trainierte zuletzt sechs Tage in Saas-Fee, "zwei Tage davon sogar bereits auf Super-G-Ski, das hat mir gleich noch mehr getaugt", berichtete die 29-Jährige, die als Titelverteidigerin ihren Startplatz bei der WM in Schweden bereits sicher hat. "Der Druck ist dadurch für mich ein bisschen geringer. Aber der Anspruch ist es für mich, konstant in beiden Speed-Disziplinen vorne dabei zu sein", meinte Schmidhofer zur Zielsetzung für die neue Saison.

Stephanie Venier wurde 2017 in St. Moritz Vizeweltmeisterin in der Abfahrt. Auch die 24-jährige Tirolerin hat sich bereits mit dem Saisonhighlight auseinandergesetzt. "Wenn man zur WM fährt, erwartet man immer eine Medaille. Aare könnte mir gut liegen, aber natürlich muss am Tag X alles passen", erklärte Venier, dass von der Form bis hin zum Material jedes noch so kleine Detail eine entscheidende Rolle spielt, um den Sprung aufs WM-Podest zu schaffen.

Ramona Siebenhofer, im Februar in Südkorea Olympia-Siebente in der Kombination, hat nach ihrem Materialwechsel im Vorjahr zu Fischer "ein Lernjahr" hinter sich und erwartet sich in der kommenden Saison eine Steigerung. "Ich muss endlich einmal meine Trainingsleistung ins Rennen umsetzen, denn fürs Training gibt's kein Stockerl", weiß die 27-jährige Steirerin, die ebenso wie ihre beiden ÖSV-Teamkolleginnen noch auf den ersten Weltcup-Sieg wartet.

Im Anschluss an den Pressetermin seines Sponsors (Baustoff + Metall) versuchte sich das Ski-Damen-Trio dann in der City Wave auf den SCS Multiplex Terrassen im Surfen. Es war eine kurze Abwechslung, denn am Mittwoch steht bereits der Flug zum Trainingslager nach Chile auf dem Programm.

Quelle: APA

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