Wintersport

Schröcksnadel spricht im RTL von "keiner einfachen Zeit"

Mit Manuel Feller und Stefan Brennsteiner stellt der Österreichische Skiverband am Sonntag beim Weltcup-Auftakt in Sölden - voraussichtlich - nur zwei Läufer, die im Riesentorlauf Startnummern in den Top 30 haben. Möglicherweise rutscht Johannes Strolz noch rein, das hängt von der endgültigen Nennung ab. Alle weiteren ÖSV-Läufer kämpfen auf dem schwierigen Hang mit höheren Nummern ums Finale.

Der ÖSV-Präsident zeigt sich zuversichtlich SN/APA/Archiv/HERBERT PFARRHOFER
Der ÖSV-Präsident zeigt sich zuversichtlich

"Das ist keine einfache Zeit für uns. Es ist die Zeit nach Marcel, das wissen wir. Die Erwartungen sind nicht so, so groß, aber ich glaube, dass wir im Laufe der Saison im Riesentorlauf sehr stark aufholen werden. Wir haben sehr gute Trainer und Burschen und gute Voraussetzungen. Das ist eine Kernkompetenz, die wir uns wieder zurückholen wollen", sagte ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel am Freitagabend auf einem Medientermin in Sölden. Er hoffe, dass es auf dem Rettenbachferner dem einen oder anderen der Jungen gelingen werde, in die Top 30 reinzufahren.

Der zurückgetretene Gesamtweltcupsieger Marcel Hirscher war auch der Branchenprimus im Riesentorlauf. Gerade in dieser Disziplin war der ÖSV auch von verletzungsbedingten Ausfällen, beispielsweise von Roland Leitinger oder Brennsteiner, geplagt worden. Für Marco Schwarz kommt nach seinem Kreuzbandriss Sölden noch zu früh.

"Die Ausgangssituation mit zwei Nummern unter den 30 ist vielleicht nicht die, die wir gewohnt sind. Wir haben aber vieles im Sommer getan, damit wir die Dichte im Riesentorlauf verbessern, das werden wir auch machen. Aber hier in Sölden wird es noch schwierig sein, weil man weiß, dass sich nicht viele hintere Nummern qualifizieren. Aber wir werden es trotzdem versuchen, einige in den zweiten Durchgang zu bringen. Ich bin mit sicher, dass das gelingen wird", erklärte ÖSV-Sportdirektor Toni Giger.

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