Wintersport

Shiffrin gewann Parallelslalom - Liensberger Vierte

Mikaela Shiffrin hat am Sonntag auch das zweite alpine Weltcup-Rennen in St. Moritz gewonnen. 24 Stunden nach ihrem Super-G-Triumph fixierte die 23-jährige US-Amerikanerin im Parallelslalom mit einem Finalerfolg über die Slowakin Petra Vlhova ihren bereits 48. Sieg. Die Vorarlbergerin Katharina Liensberger wurde Vierte und schaffte damit ihr bisher bestes Weltcup-Resultat.

Daneben kamen mit Stephanie Brunner als Sechster, Katharina Gallhuber als Neunter und Katharina Truppe als Zehnter noch drei weitere ÖSV-Damen in die Top Ten. Auch Franziska Gritsch (13.), Chiara Mair (24.), Katharina Huber (26.) und Bernadette Schild (31.) meisterten die Qualifikation für die K.o.-Phase der letzten 32, die aus dem neun Damen umfassenden ÖSV-Team lediglich Ricarda Haaser als 35. um 18 Hundertstelsekunden verpasste hatte. "Acht von neun ist eine gute Quote, sie sind stark gefahren", betonte ÖSV-Sportdirektor Hans Pum in einem ORF-Interview.

Shiffrin unterstrich ihre Rolle als Topfavoritin bereits mit klarer Quali-Bestzeit. Das Finale gewann sie dann trotz Fehler elf Hundertstel vor Vlhova. "Ich musste voll dagegenhalten. Es war ein harter Tag, aber es hat sehr viel Spaß gemacht", lautete die erste Reaktion von Shiffrin, die ihre Führung in der Gesamtwertung damit weiter ausbaute. Mit 689 Zählern hat die Titelverteidigerin nun schon mehr als doppelt so viele wie ihre erste Verfolgerin auf dem Konto.

Liensberger hatte im Semifinale das Nachsehen gegen Shiffrin und musste sich dann auch im kleinen Finale um Platz drei der Schweizer Lokalmatadorin Wendy Holdener um 0,26 Sekunden geschlagen geben. "Ich bin happy mit dem vierten Platz. Es hat Megaspaß gemacht und ist echt cool gewesen. Ich habe versucht, das zu zeigen, was ich kann", sagte die 21-jährige Vorarlbergerin, die bisher einen sechsten Slalom-Platz im Jänner in Lenzerheide als bestes Weltcup-Resultat vorzuweisen gehabt hatte. "Hoffentlich geht es für mich jetzt so schnell wie möglich aufs Podest."

Auch Brunner war nach ihrem sechsten Platz "sehr, sehr zufrieden". Im Viertelfinale war sie Vlhova nur um eine Zehntel unterlegen. "Vlhova hat im unteren Teil ihre Größe ausgespielt", verwies die Tirolerin darauf, dass ihre 1,80 Meter große Gegnerin die Tore im Finish weggeblockt hatte.

Finale: Petra Vlhova (l.) gegen Mikaela Shiffrin – die US-Amerikanerin siegte. SN/AP
Finale: Petra Vlhova (l.) gegen Mikaela Shiffrin – die US-Amerikanerin siegte.

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Quelle: APA

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