Wintersport

Shiffrin über Schneeballwerfer: "Ekelhaft"

Dass Henrik Kristoffersen beim Schladminger Nachtslalom von Zuschauern mit Schneebällen beworfen wurde, lässt die Wogen hochgehen. Auch Weltcupsiegerin Mikaela Shiffrin zeigte sich empört über die Unsportlichkeit.

Unmittelbar nach dem Rennen, das Kristoffersen als Zweiter hinter Marcel Hirscher beendete, twitterte Shiffrin: "Egal, wer Ihr seid, für wen Ihr jubelt, woher Ihr kommt oder aus welchem Grund auch immer. Schneebälle zu werfen oder jede andere Art der Behinderung von Rennläufern, um sie bei Ihrer Fahrt zu stören, ist nicht nur ekelhaft, sondern auch gefährlich. Werdet erwachsen." (Im Original: "Get a Life").

Bei Kristoffersens Fahrt im zweiten Durchgang von Schladming waren vereinzelt Schneebälle in Richtung des Norwegers geflogen. Im Ziel machte er trotz seiner vorläufigen Bestzeit mit eindeutigen Gesten seinem Ärger Luft. Im Anschluss fing ihn Marcel Hirscher noch um 0,39 Sekunden ab. "Heute war Marcel besser", gestand Kristoffersen nach dem mitreißenden Duell ein, merkte aber zu den Schneebällen an: "Sie haben mich nicht getroffen, aber es war irritierend, wenn man so etwas über einem fliegen sieht. Es ist ein bisschen respektlos, muss ich sagen. Ich liebe Österreich, Schladming ist ein kleines Heimrennen für mich."

Auch Hirscher ärgerte sich über die Störer von außen: "Das tut mir sauleid. Bei 50.000 sind drei, vier Deppen dabei. Ich habe das woanders auch schon gehabt. Das ist nicht so fein." Auch die verärgerte Mikaela Shiffrin zollte dem Sieger Respekt: "Marcel ist ein big boy, der es nicht notwendig hat, dass irgendjemand Schneebälle wirft."

Quelle: SN

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