Wintersport

Ski alpin: Rücktritt von Tina Maze wirft Fragen auf

Der in Sölden vermeldete Abschied von Skirennläuferin Tina Maze hat einige Fragen aufgeworfen.

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Rücktritt und gute Laune: Tina Maze.

Am Tag danach wurde auch auf der offiziellen FIS-Website ihr Rücktritt als "offiziell" verkündet, obwohl die Slowenin Anfang Jänner beim Heim-Weltcup in Maribor einen ernsthaften Rennauftritt versuchen will.

Notfalls, so Damen-Renndirektor Atle Skaardal, müsse sie vorher eben ein Comeback geben.

Prinzipiell sieht Skaardal aber kein Problem, dass die Doppel-Olympiasiegerin von 2014 trotz ihrer Ankündigung weiter Skirennen bestreitet. Aufgrund ihrer FIS-Punkte könnte Maze diesen Winter problemlos nach dem Top-30 antreten und auch bei der WM in St. Moritz starten.

Allerdings möchte Maze laut eigenen Aussagen bei der Heimveranstaltung am 7./8. Jänner 2017 eine "Weltklasse-Vorstellung" zeigen. Deshalb versucht sie quasi rückwirkend einen Verletztenstatus zu bekommen, um den sie vor ihrer selbst gewählten Auszeit nicht angesucht hatte. Dies würde ihr eine deutlich bessere Startnummer sichern. Maze war beim bisher letzten Rennen vor der langen Auszeit die Nummer drei der Welt gewesen.

Maze hatte im März 2015 beim Weltcup-Finale den Kampf um die Gesamtwertung knapp gegen Anna Veith (Fenninger) verloren. Ihr sei damals nicht bewusst gewesen, dass dies ihr letztes Rennen gewesen sein könnte, erklärte die 32-Jährige in Tirol nun ihre Ambitionen.

Ob die bei 401 Weltcuprennen haltende Maze auch punkto Anti-Doping-Bestimmungen alle Voraussetzungen erfüllt, war vorerst nicht zu erfahren. Zumindest der slowenische Verband wird dem letzten großen Auftritt nicht im Wege stehen. So kann Maze in Maribor zwar ihren speziellen Rennanzug tragen, darauf werden aber alle Verbands-Sponsoren sein.

Quelle: APA

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