Wintersport

Ski-Gesamtweltcupsiegerin Brignone pflegt kranke Mutter

Ski-Weltcupgesamtsiegerin Federica Brignone ist mit einer neuen Herausforderung konfrontiert. Die 29-Jährige, die in der wegen der Corona-Pandemie vorzeitig abgebrochenen Saison als erste Italienerin die große Kristallkugel gewonnen hat, betreut zurzeit ihre an dem Virus erkrankte Mutter. Die Frau hatte vor ihrer Entlassung fünf Tage im Krankenhaus der norditalienischen Stadt Aosta verbracht.

Brignones Mutter Maria Rosa Quario war selbst Skirennläuferin. Von 1979 bis 1983 gewann die Italienerin insgesamt vier Weltcup-Slaloms, bei Olympia 1980 belegte sie Rang vier. Zusammen mit ihrem Mann, dem Skitrainer Daniele Brignone, spielte die mittlerweile 58-Jährige eine wichtige Rolle in der Karriere ihrer Tochter.

"Federica ist meine Krankenpflegerin, sie hat mich mit Medikamenten versorgt. Als sich die Situation bei mir verschlimmert hat, wurde der Rettungswagen gerufen, weil ich nachts nicht mehr atmen konnte. Fünf Tage lang bin ich im Krankenhaus von Engeln behandelt worden, von denen ich nie die Gesichter gesehen habe", sagte Quario laut Medienangaben.

Nach der großen Sorge um das Leben der Ex-Skiläuferin wurde diese aus dem Spital entlassen und verbringt nun eine Rekonvaleszenzphase zu Hause. Tochter Federica hat keine Symptome und trainiert daheim weiter. "Sie kocht mir meine Lieblingsgerichte, das ist wunderbar. Wir rätseln, wo ich mich angesteckt haben könnte", erklärte Quario.

Quelle: APA

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