Wintersport

Skibergsteigen wird 2026 olympisch

Skibergsteigen gehört 2026 in Mailand und Cortina d'Ampezzo erstmals zum Programm der Olympischen Winterspiele.

APA

Die IOC-Mitglieder stimmten bei ihrer Sitzung am Dienstag der Aufnahme "ohne Garantie auf eine Fortsetzung" zu. Die 16. Sportart bei den Winterspielen wird fünf Disziplinen umfassen: pro Geschlecht ein Sprintrennen und einen Einzelwettkampf sowie einen Mixed-Wettbewerb. Es handelt sich um die erste Ergänzung einer olympischen Wintersportart seit 1998.

Für Österreich bedeutet das weitere Chancen auf Medaillen. Die im Österreichischen Skiverband (ÖSV) angesiedelten Ski-Alpinisten stellen mit dem 19-jährigen Paul Verbnjak einen Doppelweltmeister in der Klasse U20, auch im Weltcup haben der Kärntner und andere heimische Athleten und Athletinnen bereits aufgezeigt. "Wir haben uns in den letzten Jahren stetig verbessert und bewegen uns nun etwa auf einem Niveau mit den Teams aus Deutschland und Spanien", sagte Georg Wörter, der Sportliche Leiter Skibergsteigen im ÖSV.

Länder wie Frankreich, die Schweiz oder Italien räumen dem aus der militärischen Skipatrouille entstandenen Skibergsteigen einen deutlich höheren Stellenwert ein. Bei großen Rennen wie der Patrouille des Glaciers oder der Pierra Menta gehen Tausende Sportler an den Start. In Österreich haben sich Rennen wie die Mountain Attack in Saalbach-Hinterglemm oder die Erztrophy im Raum Bischofshofen einen Namen gemacht. Für den Weltcup wurden die Formate angepasst und verkürzt. Bestritten werden Individualrennen, Vertical (nur bergauf) und Sprintbewerbe.

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