Wintersport

Skibergsteigerin Sarah Dreier: Ihr Aufstieg in die Weltklasse

Sarah Dreier wurde bei der Staatsmeisterschaft im Skibergsteigen ihrer Favoritenrolle im "Vertical" gerecht. Im Dezember erfüllte sich die Neukirchenerin bereits einen Traum als Dritte beim Weltcup-Auftakt.

Bei der Staatsmeisterschaft im „Vertical“-Bewerb hatte Sarah Dreier durch die Kälte mit Atembeschwerden zu kämpfen, sie stürmte aber trotzdem zum Sieg.  SN/sw/ösv/weigl
Bei der Staatsmeisterschaft im „Vertical“-Bewerb hatte Sarah Dreier durch die Kälte mit Atembeschwerden zu kämpfen, sie stürmte aber trotzdem zum Sieg.

Es läuft bei der 26-Jährigen aus Neukirchen. Am vergangenen Wochenende startete Sarah Dreier im Ennstal/Steiermark bei den Staatsmeisterschaften im Skibergsteigen, in ihrer Paradedisziplin Vertical (nur bergauf) war sie als Erste im Ziel. Das Rennen verlief jedoch alles andere als unkompliziert. Die Oberpinzgauerin kämpfte aufgrund der tiefen Temperaturen von Beginn an mit Atembeschwerden und musste zunächst Johanna Hiemer sowie Altmeisterin Andrea Mayer ziehen lassen. Erst in der zweiten Hälfte des Rennens konnte sie wieder aufschließen und letztendlich mit 15 Sekunden Vorsprung das Rennen für sich entscheiden.

Die Analyse der aufstrebenden Ausdauerathletin: "Ich bin so happy über diesen Sieg, der alles andere als einfach war. Ich hatte durch die kalte Luft solche Schmerzen beim Atmen, dass ich mir nicht sicher war, ob ich das Rennen überhaupt beenden kann. Umso mehr freue ich mich jetzt über den Staatsmeistertitel."

Mitte Dezember hatte Sarah Dreier beim Auftakt in die Weltcup-Saison bereits ihre herausragende Form unter Beweis gestellt. Sie lief beim Vertical in Ponte di Legno (Italien) nach einem beherzten Zielsprint sensationell auf Platz drei.

Im Anschluss sagte sie dazu, von den Emotionen überwältigt: "Das war ein unglaublicher Tag und ich kann es noch gar nicht richtig realisieren, mein Saisonziel, das Stockerl, schon gleich beim ersten Rennen erzielt zu haben. Ich bin super happy und möchte mich bei allen bedanken, die immer an mich geglaubt haben und mich unterstützen und motivieren."

Mit starken Leistungen zeigte zuletzt auch ein Pinzgauer Nachwuchs-Ass auf: Hannes Lohfeyer aus Weißbach bei Lofer. Der 18-Jährige stürmte bei den Staatsmeisterschaften sowohl im Vertical als auch im Individual zum Sieg in der Juniorenwertung, beim Weltcup in Italien erzielte er den 17. Platz in der Kategorie U20.

Für die ÖSV-Skibergsteiger steht bereits am kommenden Wochenende der nächste Weltcup auf dem Programm. In Andorra werden am Samstag (Individual) und Sonntag (Vertical) zwei Bewerbe ausgetragen.

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