Wintersport

Skispringerin Kramer nach vier Siegen zu Silvester Zweite

Die Siegesserie von Skispringerin Sara Marita Kramer ist nach der kurzen Weihnachtspause in Ljubno gerissen. Die Salzburgerin musste sich am Silvestertag nach vier Erfolgen in Serie als Zweite aber nur der Slowenin Nika Kriznar geschlagen geben. Im achten Saisonbewerb war es ihr siebenter Podestplatz. Bereits am Neujahrstag kann die 20-Jährige zurückschlagen und ihre überlegene Weltcupgesamtführung noch weiter ausbauen.

Kramer in Slowenien Zweite SN/APA/GEORG HOCHMUTH/GEORG HOCHMUT
Kramer in Slowenien Zweite

Im letzten Bewerb des Jahres, der als erster Teil eines Silvester-Doppels erstmals im K.o.-Modus ausgetragen wurde, lag Kramer nach dem ersten Durchgang noch vor Kriznar in Führung. In der Entscheidung schlug die Slowenin aber zurück und gewann noch deutlich vor dem beim zweiten Sprung unter schwierigen Windbedingungen nicht fehlerlosen ÖSV-Jungstar. Dritte wurde Kriznars Teamkollegin Ema Klinec. Im Gesamtklassement führt Ramsau-Siegerin Kramer bereits über 200 Punkte vor der diesmal fünftplatzierten Deutschen Katharina Althaus.

"Mit dem zweiten Platz heute bin ich eigentlich zufrieden. Der zweite Durchgang war leider nicht gut. Das ist mir in Ljubno aber schon öfter passiert, ich tu mir hier auf dieser Schanze eher schwer. Insofern passt das heutige Ergebnis", sagte Kramer. Sie freue sich auf das nächste Springen und hoffe, "dass ich morgen zwei gute Sprünge runterbringe". Auch über Neujahr zu springen, sei besonders, sie realisiere das noch nicht. Sie werde gut hineinrutschen und nochmals angreifen.

Die dreimalige Ljubno-Gewinnerin Daniela Iraschko-Stolz wurde als zweitbeste Österreicherin Siebente. Unmittelbar dahinter folgten Lisa Eder und Eva Pinkelnig auch noch in den Top Ten. Jacqueline Seifriedsberger wurde 17., Sophie Sorschag bei ihrem Saisondebüt 22. Die frühere Siegspringerin Chiara Kreuzer fehlte aufgrund ihrer aktuellen Formschwäche. Seine Premiere als Cotrainer der Österreicherinnen gab der frühere Vierschanzentournee-Sieger Thomas Diethart.

Nach den beiden Bewerben in Slowenien folgt wegen des pandemie-bedingten Ausfalls von zwei Japan-Weltcups eine vierwöchige Pause. Weiter geht es erst Ende Jänner mit Willingen als letzte Station vor den Olympischen Spielen.

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