Wintersport

Skisprung-Weltcup-Bewerbe in Titisee-Neustadt abgesagt

Dauerregen und zu warme Temperaturen haben zur ersten Absage im Skisprung-Weltcup geführt. Die Veranstalter der Weltcup-Bewerbe in Titisee-Neustadt, wo am Wochenende ein Team- und Einzelbewerb der Herren sowie eine Damen-Einzelkonkurrenz hätten stattfinden sollen, mussten am Dienstag passen. Gregor Schlierenzauer hätte dem ÖSV-Aufgebot nicht angehört.

Die FIS wusste vorerst nicht, ob die Bewerbe ersatzlos gestrichen werden müssen. Damit wäre die vierte Weltcup-Station eben erst in Engelberg, wo laut aktuellem Plan vom 14. bis 16. Dezember traditionell die Generalprobe für die Vierschanzen-Tournee stattfindet.

Für Österreichs zuletzt zum Großteil außer Form befindliche Springer ist das vielleicht auch eine Gelegenheit, Anschluss zu finden. Vor allem auch für Gregor Schlierenzauer, der in vier von fünf Einzel-Bewerben einmal gar nicht qualifiziert und drei Mal nicht in den Top 30 war.

Schon vor der Absage war im ÖSV-Team klar gewesen, dass der 53-fache Weltcupsieger aus dem Team genommen wird. In Absprache mit Cheftrainer Andreas Felder wird der Tiroler auch in Engelberg nicht an den Start gehen. Der 28-Jährige wird mit Co-Trainer Florian Liegl vorerst abseits der Schanze arbeiten.

Ob Schlierenzauer ins Aufgebot für die Vierschanzen-Tournee kommt, wird Trainer Felder entscheiden. Die Rückkehr des zuletzt pausierenden Michael Hayböck war für Titisee-Neustadt hingegen geplant gewesen. Der Oberösterreicher trainiert seit Sonntag mit Co-Trainer Florian Schabereiter in Lillehammer.

Quelle: APA

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