Wintersport

Skiweltcup: Ein Duo hält in Sölden Salzburgs Fahne hoch

Für Michaela Kirchgassers Knie wird der Auftakt zum ersten Härtest.Und Stephanie Resch will die Chance auf der großen Bühne nutzen.

Ein Skiweltcuprennen ohne Salzburgerin? Nach dem vertagten Comeback von Topstar Anna Veith war bis Dienstag nicht sicher, ob der Saisonauftakt in Sölden mit Salzburger Beteiligung in Szene geht. Doch die in der Vorbereitung am Knie verletzte Michaela Kirchgasser gab grünes Licht. Und auch Stephanie Resch qualifizierte sich in der ÖSV-internen Ausscheidung für den Riesentorlauf am Samstag (10/13 Uhr).

"Ich bin bei der Therapie, werde ab am Samstag angreifen", sagt Kirchgasser den SN nach den letzten Trainingsläufen am Schnalstaler Gletscher in Südtirol. Ein kleines Fragezeichen bleibt aber, bis am Samstag der Ernstfall geprobt wird. "Das war bis jetzt gutes Skifahren. Wie es beim Rennfahren aussieht, werden wir sehen", sagt die 31-Jährige, die seit einem Sturz von der Slackline hart an ihrem lädierten Knie und am Comeback arbeitet.

Eine ebenso große Herausforderung wird der schwierige Hang am Rettenbachgletscher für ihre um elf Jahre jüngere engere Landsfrau. Stephanie Resch durfte sich bereits über einen ersten kleinen Erfolg freuen. Die Stroblerin sicherte sich unter acht ÖSV-Kolleginnen einen von drei offenen Startplätzen für das Heimrennen. "Ich war überrascht, dass es im teaminternen Vergleich sehr gut gelaufen ist. Das Ziel für Samstag ist daher sicher die Qualifikation für den 2. Durchgang", sagt Resch.

Und Sölden soll nicht das einzige Saisonhighlight sein. "Ich hoffe, dass ich zeigen kann, dass ich mehrere Einsätze im Weltcup verdient habe", sagt Resch. Das vorrangige Ziel bleibe aber der Europacup, wo sie sich mit einem Top-3-Platz in der Gesamtwertung für nächste Saison ein fixes Weltcupticket sichern will.

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