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FIS-Boss Kasper: "Müssen aufpassen, uns nicht zu killen"

FIS-Präsident Gian Franco Kasper warnt davor, Olympische Spiele immer größer und teurer zu machen. "Wir müssen aufpassen, uns nicht selbst zu killen, weil wir zu viel haben", sagte das 75-jährige Ehrenmitglied des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) dem Branchendienst "Insidethegames". Dies sei wichtig für die Zukunft der Spiele und der zukünftigen Gastgeber.

Gian Franco Kasper SN/APA (EXPA/JOHANN GRODER)/EXPA/JO
Gian Franco Kasper

"Wir haben viele Diskussionen über die Kosten der Sommer- und Winterspiele - und das mehr und mehr Wettbewerbe und Sportarten nicht hilfreich sind", erklärte Kasper. "Aber nach allen diesen Diskussionen, sehen wir, was mit den Sommerspielen 2020 in Tokio passiert: Fünf hinzugefügte neue Sportarten sind zu viel."

Zugleich forderte der Chef des Internationalen Ski-Verbandes (FIS) auch "bescheidenere" Winterspiele. "Peking 2022 wirkt schon jetzt größer und teurer - das ist nicht der richtige Weg, den wir gehen müssen", betonte der Schweizer. Bei den Peking-Spielen wird es 109 Bewerben in 15 Disziplinen aus sieben Sportarten geben. Das Budget beträgt rund 3,4 Milliarden Euro.

Quelle: Apa/Dpa

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