Wintersport

Slalom in Flachau: Marco Schwarz nur von Foss-Solevaag geschlagen

Premierensieg für den Norweger Sebastian Foss-Solevaag im Slalom von Flachau. Der Kärntner Marco Schwarz wurde Zweiter, Manuel Feller patzte.

Flachau-Sieger Sebastian Foss-Solevaag.  SN/AFP
Flachau-Sieger Sebastian Foss-Solevaag.

Die ÖSV-Herren konnten das hervorragende Halbzeitergebnis mit den Plätzen zwei, drei und vier für Fabio Gstrein, Manuel Feller und Marco Schwarz nicht ganz halten.

Der Norweger Sebastian Foss-Solevaag hat am Sonntag mit zwei Mal Laufbestzeit den zweiten Weltcup-Slalom der alpinen Ski-Herren in Flachau gewonnen. Bei seinem Premierenerfolg setzte sich der 29-Jährige mit 0,76 Sekunden Vorsprung auf den Kärntner Marco Schwarz durch, der damit das Rote Trikot des Disziplinführenden zurückeroberte. Dritter wurde der im Gesamtweltcup führende Franzose Alexis Pinturault (+0,95).

Schwarz konnte sich einmal mehr auf seine Konstanz verlassen. "Das Skifahren passt, das Material passt. Das macht richtig Spaß." Es sei cool, vorne mitzufahren und um das Rote Trikot zu fahren, sagte der Dritte des Vortages, der nun 65 Punkte Vorsprung auf Manuel Feller hat. "Der zweite Durchgang war ein Traumlauf, das ist unglaublich", erklärte Foss-Solevaag.

Der Halbzeitzweite Fabio Gstrein landete in dem Kitzbühel-Ersatzrennen auf dem fünften Platz (+1,15) und erreichte damit sein bestes Weltcupergebnis (bisher 7. in Adelboden 2020). "Die Platzierung ist echt gut! Über die letzten Wellen habe ich nicht mehr die letzte Konsequenz gehabt", erklärte Gstrein.

Der Halbzeitdritte Feller fiel nach einem Fehler bei einer Welle auf Platz 17 zurück. Er darf sich aber mit dem Sieg im Vortages-Rennen trösten, der sein erster im Weltcup überhaupt war. "Bei dieser Passage bin ich ein bischen zu wenig mit den Kopf gefahren", sagte der Tiroler. "Gratulation an Blacky, er ist die Konstanz in Person." Michael Matt landete auf Platz zehn und erklärte, dass er noch nicht den Schwung so fahren könne, wie er wolle. "Ich bin viermal runtergefahren und nirgendwo. Ich werde jetzt im Hinblick auf Schladming auf ähnlichen Verhältnissen trainieren."

Johannes Strolz war bereits am Samstag als Halbzeit-14. gut unterwegs gewesen, aber im Finale ausgefallen. Am Sonntag verbesserte er sich um zwölf Ränge auf Platz 14. "Ich habe einfach versucht, meine Trainingsleistungen besser ins Rennen umzusetzen. Auch beim Material haben wir einiges verbessert, das hat mir geholfen, dass ich besser attackieren kann." Adrian Pertl wurde 25.

Marc Digruber hatte die Qualifikation für den zweiten Durchgang verpasst, Christian Hirschbühl war im ersten Lauf ausgeschieden. Ebenso wie der Franzose Clement Noel, am Samstag Zweiter, und der Deutsche Linus Strasser, im ersten Rennen Fünfter. Und Schwarz nützte die Chance, sich im Disziplinweltcup weiter abzusetzen.

Die ersten Weltcuppunkte in der Geschichte gab es für Griechenland, AJ Ginnis landete auf dem elften Platz.

Das Rennen im Liveticker:

Quelle: SN

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