Wintersport

Sölden bei Vorbereitung auf Weltcupstart "vor Zeitplan"

Sölden ist bei der Vorbereitung auf das Ski-Weltcup-Opening am 26./27. Oktober 2019 vor dem Zeitplan. Das gaben die Veranstalter am Freitag bekannt. Nachdem das Herrenrennen in den vergangen zwei Jahren wetterbedingt abgesagt werden musste, hofft man diesmal auf Wetterglück.

2017 war der Riesentorlauf der Männer dem Sturm zum Opfer gefallen, im Vorjahr machte ein Wintereinbruch zur falschen Zeit der Veranstaltung auf dem Ötztaler Rettenbachferner einen Strich durch die Rechnung. Die beiden Damenrennen an den Samstagen hatten hingegen jedes Mal stattgefunden. Im Vorjahr sorgte Tessa Worley für den ersten französischen Damensieg in Sölden, letzter Herrensieger war 2016 mit Alexis Pinturault ebenfalls ein Franzose.

Das Nationalfeiertags-Rennwochenende ist noch drei Wochen weg und damit natürlich noch zu weit in der Zukunft, um eine seriöse Wetterprognose zu wagen. Zuwenig Schnee wird es trotz des zurückweichenden Gletschers jedenfalls nicht geben. Der Internationale Skiverband (FIS) hat das auf rund 3.00 Meter Seehöhe liegende Renngelände bereits Ende September inspiziert und den Veranstaltern konzidiert, dass man weit fortgeschritten sei.

Pistenchef Isidor Grüner ist mit seinem Team seit Ende August mit den Aufbereitungsarbeiten des Weltcuphanges beschäftigt, hieß es am Freitag. Für das kommende Wochenende sind weitere 30 bis 40 Zentimeter Neuschnee angesagt. "Das ist aber nur noch für die Optik", betonte Pressechef Ernst Lorenzi gegenüber der APA - Austria Presse Agentur.

"Die Grundpräparation vom Start bis unterhalb des Steilhanges ist abgeschlossen. Jetzt nehmen wir Fleißaufgaben im unteren flachen Streckenteil in Angriff. Diese können komplett maschinell durchgeführt werden", meldete Grüner unterdessen vom Gletscher. Hauptaugenmerk dabei sei, einen Ausgleich der Senke im unteren Streckenbereich herzustellen. "Die Depots des Frühjahrsschnees sind riesig und wir werden ein schönes, durchgehendes Gefälle bis ins Ziel zustande bringen", ist Grüner überzeugt. Vorteil des "alten" Depotschnees sei, dass sich dieser in einem Sommer nicht in Eis umwandle und daher besonders kompakt aufgetragen werden kann.

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