Nach der Tournee ist vor der WM

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Standpunkt Michael Unverdorben

Dass kein Österreicher um den Tourneesieg mitfliegen wird, das war bereits nach dem Absturz beim Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen klar. Die Enttäuschung darüber war groß, aber auch schnell wieder verflogen, denn schon wurden die Ziele neu definiert. In nur eineinhalb Monaten steht die nordische Heim-WM in Seefeld und Innsbruck auf dem Programm und spätestens bis dahin wollen sich die ÖSV-Adler in Form bringen. Eine WM im eigenen Land ohne Skisprung-Medaille - kaum vorstellbar!

Die ist vor allem Titelverteidiger Stefan Kraft zuzutrauen. Trotz seines Schleuderkurses bei dieser Tournee überwiegen am Ende doch die positiven Erlebnisse. Kraft holte seine ersten Podestplätze in diesem Winter, die stärkste Leistung zeigte er just auf dem Innsbrucker Bergisel mit Rang zwei. Dort, wo in exakt 47 Tagen die WM-Medaillen auf der Großschanze vergeben werden.

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