Neuer Anspruch im ÖSV-Team macht Hoffnung

Anna Veith und Stephanie Brunner zeigen wieder eine Siegermentalität, die bei der Vorzeige-Skination lange vermisst wurde.

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Standpunkt Christian Mortsch

So lässt sich der Riesentorlauf am Semmering aus österreichischer Sicht zusammenfassen: Mannschaftlich stark, für die absolute Spitze aber (noch) zu unkonstant. Immer die gleiche Leier? Nein. Denn im Gegensatz zu vielen vergangenen Rennen, wo die Plätze vier, sieben und acht schon als Erfolg gewertet werden mussten, mischte sich zur Zufriedenheit über ein solides Ergebnis auch merklich Ärger. Vor allem Stephanie Brunner und Anna Veith war anzumerken, dass sie beim Überraschungssieg von Petra Vlhová vor Heimpublikum eine große Chance - sogar auf den lang ersehnten großen Coup - ausgelassen haben. Beide haben durch ihre Verletzungen zwar gelernt, demütig zu sein, beide wollen und können aber mit einem Platz neben dem Podest nicht mehr zufrieden sein. Die eigenen Ansprüche sind wieder gestiegen und werden damit jenen der Vorzeige-Skination wieder gerechter. Das macht Hoffnung, dass der 23. Riesentorlauf in Serie auch einer der letzten ohne rot-weiß-roten Sieg war.

Im Slalom führt der Weg dahin zwar vor allem über eine bisher übermächtige Mikaela Shiffrin, vielleicht gelingt aber gerade hier der große Wurf.

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