Wintersport

Stockholm City Event: Letzter "Arbeitstag" vor WM

Für je 16 Damen und Herren gibt es vor Beginn der alpinen Ski-WM noch wettkampfmäßige Arbeit, am Dienstag steht in Stockholm das City-Event auf dem Programm (17.00 Uhr). In dem Parallel-Slalom geht es um Punkte für den Slalom-Weltcup. Marcel Hirscher hat bereits zwei Städterennen gewonnen, 2013 in Moskau und 2016 in Stockholm, er ist damit in Schwedens Hauptstadt Titelverteidiger.

Hirscher ist in Stockholm Titelverteidiger.  SN/APA (dpa)/Karl-Josef Hildenbrand
Hirscher ist in Stockholm Titelverteidiger.

Für den 27-jährigen Salzburger, am Sonntag Gewinner des Riesentorlaufs in Garmisch-Partenkirchen, war immer klar, dass er nach Stockholm reisen wird. Auch wenn ihm damit vielleicht der eine oder andere Regenerationstag vor St. Moritz abgehen könnte. "Du bekommst sogar Punkte, wenn du nur hinfliegst", sprach Hirscher den speziellen Modus an. Nach der Rückkehr am Mittwoch hofft er auf ein paar Tage Pause ("Wunschgedanke"), denn wenn man beim City Event ein paar Runden weit komme, dann sehe man nur noch Torstangen, das sei auch zäh.

Für Österreich ist über die Slalom-Weltrangliste auch der Tiroler Michael Matt startberechtigt. Nicht in Stockholm mit dabei sein werden hingegen der Deutsche Felix Neureuther, der sein angeschlagenes Knie therapieren lassen muss. Auch der Norweger Kjetil Jansrud, der als Vierter über das Gesamtranking qualifiziert gewesen wäre, verzichtet. Startberechtigt sind die Top Zwölf der Slalom-Weltrangliste sowie die Top-Vier des Gesamtrankings, bei Verzicht eines Läufers darf ein anderer aus dessen Nation antreten.

Bei den Damen ist die prominenteste Abwesende die Schweizerin Lara Gut, die sich am Sonntag bei ihrem Sturz im Cortina-Super-G Prellungen am rechten Oberschenkel und Oberarm zugezogen hat. Topfavoritin ist die US-Amerikanerin Mikaela Shiffrin.

Der ÖSV ist durch Bernadette Schild und Katharina Truppe vertreten. Während die Salzburgerin Schild bei den City Events 2013 in München und Moskau jeweils Neunte war, ist es für Truppe die Weltcup-Premiere in dieser Disziplin. "Ich freu mich schon. Vorige Saison bin ich bei der Junioren-WM schon ein Parallel-Rennen gefahren. So ein Kopf-an-Kopf-Rennen finde ich recht lustig", sagte die Kärntnerin.

Quelle: APA

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