Wintersport

Teresa Stadlober: Mit Schwung ins Olympiajahr

Teresa Stadlober tankt bei der Tour de Ski Selbstvertrauen für Peking.

Die Radstädterin Teresa Stadlober lief am Mittwoch in Lenzerheide erstmals in dieser Saison in die Top 10. SN/gepa pictures
Die Radstädterin Teresa Stadlober lief am Mittwoch in Lenzerheide erstmals in dieser Saison in die Top 10.

Die Tour de Ski ist für Langlauf-Ass Teresa Stadlober heuer nur eine Zwischenetappe auf dem Weg Richtung Peking, wo die Radstädterin im Februar um olympisches Edelmetall laufen will. Einen Spitzenplatz in der Gesamtwertung des sechsteiligen Bewerbs rund um den Jahreswechsel hatte die 28-Jährige nach einem nicht optimal verlaufenen Saisonstart und einer Verkühlung in der Vorbereitung bereits im Vorfeld abgeschrieben. Doch mit dem starken sechsten Platz im 10-Kilometer-Einzelstartrennen in der klassischen Technik in Lenzerheide hat sich die Salzburgerin am Mittwoch nun auf der zweiten Etappe der Tour in der Weltspitze zurückgemeldet. "Es ist richtig gut gelaufen", sagte Stadlober nach ihrem bisher besten Saisonwettkampf.

Im Skating-Massenstartrennen am Freitag in Oberstdorf will sie nachlegen, ehe am Montag und Dienstag in Val di Fiemme die abschließenden Bewerbe der Tour de Ski anstehen. "Ich möchte noch gute Rennen abliefern und freue mich auf den Massenstart. Frau gegen Frau, das liegt mir mehr", sagt die aktuell an zwölfter Stelle des Gesamtklassements liegende Pongauerin, die vorsichtig bleibt. "Ich weiß nicht, wie mein Körper die vielen Rennen in so kurzer Zeit mit so wenig Erholung verträgt."

Fix ist der Fahrplan Richtung Olympia: Nach der Tour folgen die Corona-Auffrischungsimpfung und ein Höhentrainingslager auf der Tauplitz. Nach dem Skiathlon in Planica geht es nach China, wo Stadlober neben Skiathlon, Einzelrennen und Massenstart wohl auch den Teamsprint bestreiten wird. Stimmt der Formaufbau? "Es ist noch ein Stück hin, da kann sich noch viel tun. Aber mich freut, dass ich jetzt ein gutes Rennen abgeliefert habe. Man sieht, ich habe es nicht verlernt", sagt Stadlober. Die weitere Devise: "Bei der Tour alles geben und dann alles auf Olympia ausrichten, damit ich im Februar in Topform bin."

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